Ein spannendes Wochenende

Ich muss schon sagen, die letzten Wochen waren nicht langweilig. Ganz speziell die Wochenenden hatten es in sich, was unsere Aktionen in Mittelerde anging. So verlief auch das vergangene Wochenende alles andere als öde.

Donnerstag:

Bedingt durch den Feiertag begann das Wochenende ja eigentlich schon am Donnerstag. Hier hiess es: “Wer braucht schon einen Heiler in Sammath Gûl?“. Der Abend hat unglaublich viel Spass gemacht und mal wieder gezeigt was man mit einer eingespielten Gruppe zu Wege bringen kann.

Freitag:

Der Freitag abend stand im Zeichen unseres Bündnisses, mit den Verteigern der Gerechtigkeit. Wir wollen gemeinsam nach Dar Nargubud zu ziehen. Für viele dieses 12 Mann Raids war es eine Premiere.Sowohl was die Instanz, als auch was das Spielen im Bündnis angeht.

Der Abend verlief im grossen und ganzen positiv. Natürlich musste die eine oder andere Niederlage hingenommen werden, aber der Schlachtzug schlug sich tapfer, weckte Interesse an dieser Instanz und machte Lust auf mehr.

Ich selber konnte nicht teilnehmen, aber meine Hobbitfreundin Seyluna versuchte ihr Glück. Sie merkte aber doch recht schnell, dass ihre speziellen Schurkenfähigkeiten nicht so dringend benötigt wurden und so verlegte sie sich auf die Unterstützung des Raids.

Leider klang der Abend etwas zu spät und nicht ganz so gut aus. Zusammen mit meinem Kumpel Haldorin von der Verteigern der Gerechtigkeit, haben wir daraus einige Leeren gezogen und diese beiden Sippen zur Verfügung gestellt.

Nichts desto weniger werde ich oder Seyluna auch in dieser Woche wieder dabei sein.

Samstag:

Für viele hiess es hier: “Wir pflegen unser Reallife!”. Kann ich jetzt nicht so recht nachvollzeihen was das sein soll, aber auch für mich, Seyluna und Ghrombar war dieser Tag der Ruhe ganz angenehm. Klar so ganz kann ich die Axt natürlich nicht in der Ecke stehen lassen und es ist auch nötig bzw. wichtig das eine oder andere Scharmützel anzugehen um nicht einzurosten bzw. Klinge und Schneide scharf zu halten.

Ich habe es ja nun geschafft. In meinem Inventar befindet sich mittlerweile eine gute Anzahl legendärer Waffen die meine Art zu kämpfen unterstüzen. Jetzt gilt es diese zu optimieren und dafür zu sorgen, dass die Diener des dunklen Herrschers ihre Namen niemals wieder vergessen.

Sonntag:

Der gestrige Tag begann eigentlich recht gemütlich. Bedingt dadurch, dass mein Spieler gesundheitlich nicht so konnte wie er wollte, konnte ich es mir im Gasthaus von Thorins Halle gemütlich machen. Eigentlich dachte ich, dass die Hallen der Bier Genossenschaft eine gute Lokation wären um ein wenig abzuhängen, aber hier ist irgendwie so gar nichts los, also setzte ich mich ins Gasthaus und genoss den einen oder anderen Krug Bier.

Nebenbei schrieb ich zusammen mit meinem Kumpel Haldorin eine Zusammenfassung unseres Ausflugs nach Dar Nargubud. Ich hoffe wir haben den richtigen Ton getroffen und können auf den gemachten Erfahrungen aufbauen.

Am Nachmittag hiess es aber dann doch: “Auf, auf! Keine Müdigkeit vorschützen.” Also nahm ich Hammer und Axt und zog in den Krieg. Schliesslich wollten diverse Scharmützel erledigt werden um meine Waffen weiter zu optimieren. Ich kam auch nicht umhin meine Hobbitbegleiterin gegen eine Elbin auszutasuchen. Schliesslich möchte ich ja jemanden haben auf die ich mit Recht schimpfen kann, wenn sie mal wieder nicht das tut für das sie da ist.

Zwischendurch hiess es auf in die Schwerthallen. Mein alter Freund Bogenwart hat noch Bedarf an Münzen aus dem Düsterwald um seine Rüstung zu vervollständigen. Leider verlief dieser Ausflug nicht ganz wie gewünscht. Wenn man nur auf schaden setzt kann es eben doch dazu kommen, dass es an Heilung mangelt und so war die Ausbeute bei weitem nicht so wie gewünscht und erhofft.

Für den Abend war ein Ausflug in die Handwerkshallen angesetzt. Da ich hier nichts mehr verloren und/oder zu suchen habe, liess ich mich im Sippenhaus nieder und Ghrombar hatte den Vortritt.

Das Ganze war einigermassen unspektakulär. Die Gruppe setze sich zusammen aus:

  • Liljah unserer Hobbitjägerin
  • Xeniag der Zweihandschwertschwingenden Wächterin unserer Bündnissippe
  • Andratz einem Helebardenbewehrtem Hauptmann unserer Bündnissippe
  • Vakuu unseres, immer weider singendem, Hobbitbarden
  • der kleinen, kundigen Schwester von Larywin, deren Namen Ghrombar vergessen hat
  • und eben Ghrombar

Der hatte in mehreren Bezügen Glück. Zum einen ging es an ihm vorüber heilen zu dürfen, zum anderen liessen ihn seine Würfel nicht im Stich und er konnte zwei wirklich schöne Schmuckstücke ergattern. Allerding hatte er ein schlechtes Gewissen bzgl. der kundigen Begleiterin, denn dieser hätte der Ohrring auch nicht schlecht gestanden.

Es ist aber davon auszugehen, dass wir nicht zum letzte mal die Handwerkshallen besucht haben. Einige haben ihr Interesse an den Schmuckstücken angemldet, somit sollte auch die kleine Kundige zum Zuge kommen.

Das primäre Ziel, Liljah einen Miniaturamboss, beim Endgegner zu besorgen wurde erreicht. Auch wenn der zweite Boss der Meinung war sich durch besonders feurige Hinterhältigkeit auszeichnen zu müssen, war das Ganze keine grosse Sache. Ghrombar machte einen merklichen Schub Richtung Level 65. Armkette und Ohrring werden ihm mit sicherheit gute Dienste erweisen.

Alles in allem ein abwechslungsreiches Wochenende. Ich bin gespannt ob und wann ich mein Zeichen von Celebrimbor verkaufen kann. Die erste Auktion lief aus, ohne das ich das teil loswerden konnte. Mal sehen ob ich heute einen zweiten Anlauf wage.

Familie

Da denkt man an nichts dummes, bereitet sich seelisch und moralisch auf das Wochenende vor und ist, bedingt durch einige wirklich positive Ereignisse richtig gut drauf und dann kommt was kommen muss.

Irgend jemand hat etwas gegen diese gute Laune und sorgt mit schlechten Nachrichten für einen ordentlichen Dämpfer.

So geschehen am letzten Freitag. ich kam gerade aus dem Büro, als mich meine Eltern per telefon darüber informierten, dass einer der Brüder meines Vaters am Pfingsmontag verstorben sein. Todesursache -> Herzinfarkt.

Natürlich bin ich, bedingt durch mein eigenes Leben nicht mehr so nah an der Familie wie zu den Zeiten, als ich noch in München gelebt habe, trotzdem hat es mich doch ziemlich umgehauen, als ich vom Tod meines Onkels erfuhr.

Es mag überzogen klingen, aber irgendwo schwingt es schon mit, dass diese Menschen so langsam aber sicher in das Alter kommen wo so etwas passieren kann und wird. Das betrifft dann nicht nur Tanten und Onkel sonder eben auch Mutter und Vater. Somit habe ich mir schon einige Gedanken um das Thema gemacht.

Sammath Gûl ohne Heiler die Zweite

Es war also so weit. Gesetrn Abend ging es, zum zweiten mal, mit einer Sippengruppe ohne eigentlichen heiler, nach Sammath Gûl.

Nachdem der letzte Gang gut geklappt hatte, wurden wir ein wenig mutiger. D.h. unsere Gruppe war ein wenig Risikoreicher aufgestellt. Selyuna blieb also zu Hause. Wir setzten also auf mehr Schaden und dafür weniger Gegner Kontrolle bzw. keine fixen Gefährtenmanöver.

Da ein Waffenmeister nicht reicht, kam zusätzlich noch Larywin mit. D.h. wir verzichteten zu Anfang auf den Fernkampfschaden eines Jägers und setzten auf den Schaden von zwei Waffenmeistern. Währen Larywin auf Flächeschaden ausgelegt war, kam ich mit einer Single Target bzw. Crit Damage Skillung.

Die Gruppe wurde vervollständigt mit Noya als Wächter, Melduriel als Damage Dealende Runenbewahrerin, Lilariel für die Gegnerkontrolle und Amenor als Hauptmann Ersatzheiler. So weit die Planung.

Der Weg zu Urchír:

der Weg zum ersten Boss verlief genauso unspektakulär wie beim letzten mal. Man merkte nicht, dass ein Jäger “fehlte” und durch die Taktik wirklich auf ein gemeinsames Ziel zu gehen konnte Amenor seine Heilfähigkeiten gut anbringen.

Der Kampf gegen Urchír verlief in ähnlicher Weise. Zwischendurch verlor Noya Schadensbedingt zwar die Aggro an Larywin, was zwar nicht perfekt, aber auch kein allzu grosses Problem war. Nach kurzer Zeit war Urchír erledigt und die Reise ging weiter.

Der Weg zu Alagossír:

Hier erwartete ich die ersten wirklichen Schwierigkeiten. Trifft man doch auf ein paar Gegnergruppen die einem das Leben schwer machen können. Wir passten ein wenig die Taktik an und kamen sehr gut zurecht. Statt das wir alles was nervte stunnten bzw. rätselten, wurde ein Kundiger von Lilariel gestunned und Larywin kümmerte sich um den zweiten und unterbrach diesen wann immer dieser die Gruppe wegfliegen lassen wollte.

Der erste Wipe:

Alagossír kann ja eigentlich nichts. Irgendwie sucht er sich aber doch immer wieder jemanden aus unseren Gruppen raus um diesen Char mit “besonderer” Aufmerksam zu “beglücken”.  Gestern war sein Opfer Lilariel. Kaum standen wir für die zweite Phase bereit machte es “bumm” und Lilariel viel um. Nicht vom Blitz, sondern von Alagossír getroffen sank sie zu Boden.

Jetzt fehlte es uns an Fernkampfschaden und im laufe der Zeit gab es ein Aggroproblem. Ergo passierte was passieren musste, wir lagen zum erstenmal im Staub.

Wir ließen uns nicht abhalten. Liefen noch einmal zu Alagossír, starteten den Kampf erneut und siehe da der Typ war anscheinend überrascht und so schnell wieder zu sehen. Jedenfalls liessen wir ihm diesmal keine Chance. Bzgl. der Aggro auf unseren Fernkämpfer reagierten wir etwas fixer und somit durfte Alagossír nach kurzem Kampf in die Dunkelheit, aus der er kam, zurückkehren.

Der Weg zu Gorothúl:

Gorothúl… ich gebe zu, vor ihm bzw. vor dem Kampf mit ihm hatte ich am meisten Respekt.

Der Weg zu ihm ist ja schon ekelig. Die Gruppen aus Beschwörern, Zauberen und Kundigen haben es immer wieder in sich. Zunächst kam es allerdings zu einer Änderung der Aufstellung. Larywin wurde vom ultimativen Elite Gegner “Reallife” verschlungen und musste die Gruppe verlassen. Dafür sprang Liljah ein. Somit hatten wir eine Waffemeisterin weniger, dafür eine Jägerin in der Gruppe.

So gerüstet traten wir den Gang zu  Gorothúl an. Wir kamen gut voran. Niemand hielt uns wirklich lange auf oder machte grosse Probleme. Schliesslich standen wir am Fuss der Treppe zu Gorothúl und freuten uns auf das bevorstehende Gefecht.

Erster Angriff:

Ich gebe es zu. Ich war etwas übermotiviert.

Sobald ich aus Gorothúl‘s Würgegriff befreit war zündete ich “Kontrolliertes Verbrennen”. Ich wollte unbedingt das Maximum an Schaden rausholen, ggf. das eine oder andere Gefährtenmanöver erzwingen. Was ich allerdings nicht bedachte war die Tatsache, dass ich mit erhöhtem Schaden auch viel öfters Gorothúl’s Aufmerksamkeit genoss und somit auch viel öfters getroffen wurde. Trotz meiner schweren Rüstung waren diese Treffer so wirksam, dass Amenor so gut wie gar nicht Gegenheilen konnte.

Es kam wie es kommen musste unsere Gruppe steckte ob der unkontrolliertheit Gorothúl‘s viel zu viel Schaden ein. Ich war einer, wenn nicht sogar der erste der zu Boden ging. Die anderen folgten recht schnell. Ich setzte ebenfalls unkonzentriert viel zu schnell zurück so dass wohl auch Liljah’s Hobbit Stille die Gegner nicht beruhigte. Erst als Liljah gestorben war, konnte der Schaden begutachtet werden.

Melduriel setze ebenfalls zurück und wior liefen zum Ende der Instanz. Hier wurden alle anderen wieder ins Leben gerufen und wir legten eine kurze kreative Pause ein.

Zweiter Angriff:

Diesmal ging ich das Ganze etwas pasiver an. Kein “Kontrolliertes Verbrennen”, sondern in “Eifer” trat ich an. Somit blieb die Aufmerksamkeit Gorothúl‘s ständig bei Noya. Ich wiederum konnte ohne grosse Probleme kontinuierlich Schläge austeilen. Wenn nötig liess ich Streikolben und Hammer fliegen um nicht nur Gorothúl sondern auch alles was sich Amenor näherte zu treffen. Hierbei kam es zum auslösen eines Gefährtenmanövers, dass Gorothúl einen schönen Zeitschaden und einigen von uns einen guten Moralschub verpasste.

Gorothúl konnte sich nicht recht wehren. Zum Ende hin zündete ich dann doch noch “Kontrolliertes Verbrennen”. jetzt wurde es noch einmal unangenehm, denn wie im grunde zu erwarten war ich gerade dabei “Kontrolliertes Verbrennen” zu wirken, als Gorothúl zum Schlag, mit dem Ziel alle wegzuschleudern, ausholte. Ich konnte ihn also nicht mehr unterbrechen und so alle, die nahe bei ihm standen zu einem Freiflug.

Ich hatte wieder etwas gelernt. Das nächste mal sag ich frühzeitig Bescheid, damit Noya oder Amenor als Aushilfe für das Unterbrechen einspringen können.

Nichts desto trotz. Es waren Gorothúl‘s letzte, vergebliche Bemühungen die Niederlage abzuwenden. Es dauerte noch ein/zwei Minuten und er war erneut Geschichte.

Eine Überraschung zum Ende:

Ich freute mich, da ich die Zeichen aus der Instanz zwar nicht wirklich brauche, aber trotzdem …ich war schon länger nicht mehr hier gewesen und wir hatten es dennoch geschafft. Auch ohne Gefährtenmanöver.

Wir öffneten Gorothúl‘s Truhe und siehe da unsere bemühungen wurden noch einmal belohnt. Wir fanden ein Symbol von Celebrimbor. Also ein Utensil das man benötigt um eine Waffe des zweiten Zeitalter herstellen zu können. Wie bei uns üblich würde per “Gier” darum gewürfelt und ich hatte Glück.  Mit einer “63″ konnte ich das Symbol gewinnen.

Der Weg zu Demefaer:

Ich hatte im höchsten Masse gute Laune. Wusste ich doch schon, dass das Symbol gute 100 Gold in meine Kasse spühlen würde. Die Überlegung eine mir eine Waffe des zweiten Zeitalters zu besorgen, stand eigentlich nicht zur Debatte, dazu aber später mehr.

Zuerst musste Demafaer noch besiegt werden. Unerfreulicherweise machte uns die letzte Gegnergruppe mehr Schwierigkeiten als gewollt. Was daran lag, dass ein Kundiger dazukam seinen “Wir lassen unsere Gegner fliegen” Zauber wirken konnte. Soweit kein Beinbruch nur leider floge Noya auf einen Knochenhaufen und löste somit einen Skelettrufenden Guldur Geist aus. Amenor wollte dem nicht nachstehen. Er löste also einen weiteren Guldur Geist aus.

Wir hattes es also mit den normalen Gegnern plus pausenlos neuen Skeletten zu tun. Nach einer schier endlosen Schnetzelei hatten wir Ruhe. es gab keine eigenen Verluste und wir lachten über unser Glück im Unglück.

Erster Angriff:

Somit stand unsere Gruppe am Eingang zu Demafaer. Liljah holte ihren Badezusatz raus um, wenn sie denn in die grünen Fluten springen würde, wollte sie wenigstens sauber rausgehen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Alle waren bereit, das Kommando für den Angriff kam und Lilariel blieb irgendwo an einer Wand hängen.

Wir waren also nur zu fünft. Demafaer viel dann auch gleich ein seine grünen Flammen zünden zu müssen, was einen weiteren Wipe zur Folge hatte.

Zweiter Angriff:

Diesmal zu sechst. Diesmal konzentriert und druckvoll. Alle waren in Bewegung und liessen sich auch nicht von Flammen, Stunns oder Skeletten stören. Leider passte ich nicht richtig auf und bekam kurz vor Schluss noch zwei heftige Schläge ab die mich, nach meinem Erfog bei Gorothûl’s Truhe, auf den Boden der Tatsachen zurückholten.

Egal, die anderen machten weiter und Demafaer konnte ihnen nicht viel entgegensetzen. Schliesslich lagen er und sein Guldur Geist im Staub. Melduriel holte Amenor und mich zurück, wir gingen gemütlich zur letzten truhe und Melduriel bekam endlich Ihr Glasfläschchen. bei allen bisherigen Runs war dieses entweder nicht in der Truhe und wenn doch war Melduriel nicht dabei.

Herausforderung, Erfolg und ein Symbol:

Ich kann nur sagen der Abend war spitze. Wir haben es zum zweitenmal geschafft. Sammath Gûl ohne Heiler. So blöd wie es vielleicht klingt, aber ich bin als Anführer dieser Sippe wirklich auch stolz. Stolz das wir es trotz unserer nicht überwältigenden Grösse immer wieder schaffen solche Herausforderungen zu bewältigen. Wir sind und werden bestimmt nie eine Raidsippe, was auch gut ist, aber wir können fast alles in den für uns erreichbaren Inhalten bewältigen. Sogar solch etwas speziellere Herausforderungen.

Was mache ich nun mit dem Symbol von Celebrimbor. Ich habe gestern Abend noch im Auktionshaus vorbeigeschaut. Das Günstigste ist aktuell für 122 Gold im Sofortkauf zu haben. ich denke nicht das ich mir eine Waffe des zweiten zeitalters herstellen lasse. Die Gründe hierfür sind eigentlich ganz einfach.

  1. Ich bin mit meinen Waffen des dritten zeitalters wirklich zufrieden. Es hat auch lange genug gedauert sie zu finden.
  2. Die Wahrscheinlichkeit unsinnige Legacies auf die zweite Zeitalterwaffe zu bekommen ist ja doch recht hoch.
  3. Mit dem nächsten grossen AddOn werden alle “alten” Waffen wahrscheinlich wieder wertlos werden.
  4. Der Golderlös des Zeichens, der wird mit dem nächsten AddOn nicht wertlos werden. Ich habe zwar an sich genug Gold um damit klarzukommen, aber wenn es gut läuft und ich das Symbol für 115 – 120 Gold verkaufen kann, nehme ich dieses Gold gerne mit.

Wenn jetzt jemand kommt und sagt : “Typisch Zwerg”. Jepp … er/sie hat wahrscheinlich recht. Ich bin ein Zwerg und stolz darauf.

Das Frühlingsfest ist vorbei

Obwohl der Blog bei weitem noch nicht fertig ist, gibt es schon das eine oder andere zu schreiben.

Wie angekündigt lief das Frühlingsfest bis einschliesslich 06.05.010. Nach einer gefühlten Ewigkeit ist es also nun vorbei. Was war geboten? Was hat es gebracht?

Zum einen einen fehlerhaften Händler für das Frühlingsfestpony. Wohl auch ein Grund für die Verlängerung des Festes. Dann eine ganze Menge von Geschenkschachteln mit immer wiederkehrenden “spannenden” Inhalten. Sei es das zehnte Rezept für Brommbeertörtchen oder das 12 Rezept für irgendein Zierwerk. Wenn man sich im Auktionshaus umsieht muss wohl irgendwo ein Lagerhaus mit Korsarenhüten und Augenklappen überfallen und leergeräumt worden sein.

Ich gebe zu, zum Ende hin war es irgendwann nur noch nervig, wenn das Symbol für “Neue Post” erschien, denn hierbei war klar, dass mal wieder ein total “sinnvolles” in der Geschenkbox liegen würde.

Es war aber nicht alles nervig. Einige meinten sogar, dass das Frühlingsfest mehr Inhalte geliefert habe, als das gesamte Bd. III., Buch I..

Zunächst einmal wurde, als Gegenspieler zur Gasthausliga, die Bier-Genossenschaft geschaffen. Als Zwerg musste ich natürlich zusehen was hier passierte. Was soll ich sagen … es machte einfach einmal Spass etwas gemeiner zu sein und mit den wiederholbaren Quests die Gasthausliga zu sabotieren.

Die Bierhalle, die mit Buch III., Patch 1 aktiviert wurde sieht einfach fantastisch aus. [singlepic id=1 w=320 h=240 float=left]

Die Titel, gerade die für die letzten zwei Rufstufen sind, in meinen Augen, mit ”Der grosse Saboteur” und ”Fiesling” ebenfalls sehr gelungen.

Auch die anderen Spiele wie das Spitzmaustreten in Duillont müssen sehr lustig gewesen sein. Ich kann es nicht beurteilen, da ich zum einen nicht soooo der Fan dieser Art Spiele bin und zum anderen … nun ja … wenn ich bei den Damen und Herren Spitzohren bin, dann habe ich mich eher verlaufen. Sollen sie doch zusehen wie sie ihre Probleme selber lösen.

Der Titel für die Bewältigung aller Frühlingsfestaufgaben ist mit ”Frühlingsschickimicki” auch sehr lustig. Innhalb des Frühlingsfestes kam Patch 1 für Buch III. Hierbei wurde u.a. die wiederholbaren Quests der Gasthausliga aktiviert. Auch hier wurde ein schöner Titel vergeben. Seyluna Nachtschatten kann sich ab sofort ”Weltenverbesserin” nennen. Es sich keine neuen Aufgaben sondern die altbekannten Lieferquests, was aber nicht weiter dramatisch ist, finde ich.

Sehr gut gefällt mir die Umsetzung der zwei Fraktionen. D.h. sammelt man Pluspunkte für die eine Fraktion, gibt es Minupunkte bei der anderen. Irgendwann ist man dann “Feind” mit Null Punkten auf dem Rufkonto. Das gibt für zukünftige Feste eine Menge Spielraum. Zum Ende des Frühlingsfestes war es geschafft. Ich selber bin Verwandter bei der Bier-Genossenschaft und meine kleine Freundin Seyluna Nachtschatten ist Verwandte bei der Gasthausliga.

Trotzdem, es ist gut das es vorbei ist. Warten wir also auf das Sommerfest, mit seinen angekündigten durchaus netten Rufbelohungen und “erfreuen” wir uns, bis dahin, an den Münzen des Geburtstagsfestes zum Dreijährigen von Herr der Ringe Online.

Die Entwicklung der Sippe

Gerade was in den letzten Wochen passiert ist, sorgt doch für eine grosse Zufriedenheit und auch Selbstbestätigung.

Wenn ich so in die Vergangenheit schaue, kamen mir ja schon durchaus Zweifel ob der Sinnhaftigkeit unserer Gemeinschaft auf. Das hatte weniger mit dem Spiel an sich oder dem Spass den wir miteinander hatten zu tun, sondern ging eher darum, dass natürlich sehr viel Zeit in die Organisation und Koordination der In bzw. OffGame Aktivitäten einläuft und man ja irgendwie eine Entwicklung sehen möchte.

Diese Entwicklung war stockte immer wieder und somit war schon die Überlungen da das Engagement herunterzuschrauen und sich eben damit zufrieden zu geben wie es eben war. Es ist ja nicht so, dass wir als Sippe nichts erreicht haben und nirgends hingehen könnten.

Mal ganz abgesehen davon, dass wir mittlerweile eine durchaus eingeschworene Gemeinschaft sind, bei der es einfach Spass mach miteinander zu spielen, egal was man nun macht.

Aber dann kommt es doch immer wieder anders. Zum einen haben einige Ehemalige wieder angefangen Herr der Ringe Online zu spielen, zum anderen konnten wir einige neue Mitglieder gewinnen die sich, im Gegensatz zu einer ganzen Anzahl davor, durchaus mit unserer Sippe und ihren Regeln anfreunden konnten bzw. das nötige Engagement an den Tag legen um sich in eine solche Gemeinschaft einzubringen.

Wir verlangen ja auch nicht das Unmögliche … ganz im Gegenteil.

So macht das Laune und so macht es auch Spass die Leute zu unterstützen bzw. für die Leute und ihren Spass zu arbeiten.

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