Mai 222010
 

… ich wäre gerne dabei gewesen …

Es war also mal wieder so weit, eine Gruppe Unerschrockener wollte sich aufmachen Sammath Gûl zu erobern. Wurde ja auch mal wieder Zeit.

Die Idee:

Leider ergab es sich im Vorfeld, dass die Heiler der Sippe nicht zur Verfügung standen und auch der zuletzt immer wieder angeheuerte Barde des Bündnisses, liess uns relativ lange im Dunkeln ob er mitkommen würde. Ergo kam Amenor, am gestrigen Nachmittag, mit der Idee um die Ecke, die Instanz ohne eine der standardmässigen Heilerklassen anzugehen und statt dessen auf die Heilung eines Hauptmannes zu setzen.

Die Planung:

Nach einer kurzen Beratschlagung wollten wir es versuchen. Leider entschieden wir uns es mit einer etwas sicheren Takik zu versuchen und auf meinen Schaden zu verzichten. Statt dessen zog die Gruppe mit zwei Crowd Controllern los. Die kleine Seyluna freute sich, konnte sie sich doch wieder einmal mit allem austoben was eine Schurkin so ausmacht.

Somit zogen also Wächter, Hauptmann, Jägerin, Schurkin, Kundige und Runenbewahrerin gen Sammath Gûl um Gorothúl das fürchten zu leeren.

Der Weg zu Urchír:

Sie kamen gut voran. Die Taktik war ganz klar, auf die Möglichkeiten des Hauptmanns die Gruppe zu heilen, ausgelegt. Der Weg zu Urchír, dem ersten Bossgegner, wurde schnell zurückgelegt.  Im Gegensatz zu den letzten zwei/drei Versuchen liess Urchír seine Flammenwand auch nicht zwischen den Fernkämpfern erscheinen, um diese mit einem Schlag auszulöschen. Somit stand genug Zeit zur Verfügung kontinuierlich Schaden auf ihn zu wirken.

Schliesslich lag Urchír in seiner eigenen Asche und alle rieben sich die Augen ob des vermeintlich leichten Kampfes.

Der Weg zu Alagossír:

Angetrieben von diesem Erfolg ging es weiter durch die Gänge. Die nächste Prüfung stand der Gruppe, auf dem Weg zu Alagossír, im Weg. Es war eine Gegnergruppe, an der man sich auch mal gerne aufreiben kann. Die Kombination aus Begleiter beschwörenden Zauberen und schubsenden Kundigen, gepaart mit einem Ork, der sie alle mit einem Schild der Unbesiegbarkeit belegt, gehört wohl zu einer der unangenehmsten in dieser Instanz.

Hier zeigte sich der Vorteil, dass Seyluna statt meiner, mitgegangen ist. Sie und Ihre kundige Freundin Lilariel sorgten mit Einschläferungen dafür, dass von den Gegnern nur die in den Kampf eingriffen, die schnell zu bewältigen waren. Noya, als Schadenswächter, beschäftige den Ork und alle anderen sahen zu, dass Beschwörer und Kundige zu schnell wie möglich in den Staub gelegt wurden. Gleichzeitig ging auch der Ork zu Boden.

Der eigentliche Kampf mit Alagossír war wie der vorherige Bosskampf eher unspektakulär. Auch hier zahlte es sich aus, dass sich die einzelnen Gruppenmitglieder primär darauf abgstimmt waren einen möglichst hohen Schaden zu erzielen. Natürlich erkauft durch teilweise etwas niedrigere Lebenskraft, aber es gibt nichts umsonst.

Alagossír wurde schliesslich vom Blitz getroffen, schrie nach seinem Herren und sank zu Boden. Als Abschiedsgeschenk liess er noch einige Blitze vom Himmel fahren die zwar niemanden ensthaft trafen, aber für einen kurzen Schrecken sorgten.

Der Weg zu Gorothúl:

Nun ging es also Richtung Gorothúl. Auch hier warten ja einige unbequeme Gegnergruppen. Diese waren aber im Grossen und Ganzen kein wirkliches Problem. Ergo stand die Gruppe am Fusse von Gorothúl‘s Treppe und überlegte wie nun zu verfahren sei.

Erster Angriff:

Kurz verteilten Amenor und Melduriel ihre Stärkungszauber, diverse Schriftrollen wurden gelesen, das eine oder andere gegessen und los ging es. Erstaunlicherweise wurde Gorothúl, mit dem ersten Angriff, bis auf 38.000 Lebenspunkte geschlagen. Leider wurden die Gefährtenmanöver geblockt und somit fehlte eine heilende Komponente, ergo wurde der erste Angriff abgewehrt. Die Gruppe lag im Staub und musste, bis auf Seyluna (die hatte sich mit der Hobbitstille gerettet) wiederbelebt werden.

Zweiter Angriff:

Nach einer kurzen Pause wurde der zweite Angriff gestartet. Mit dem selben Ergebnis. Gorothúl und seine gerufenen Begleiter  griffen sich zunächst den Jäger und dann den heilenden Hauptmann, Gefährtenmanöver konnten nicht durchgebracht werden und somit verpuffte der zweite Angriff.

Dritter Angriff:

Nach einer taktischen Umstellung, die nun vorsah, dass Noya als Wächter ständig die Bedrohung auf Gorothúl aufrecht halten sollte, Liljah aus ihrer Stärkehaltung in die Präzision wechselt und Amenor ggf. angreifende Geister zu Noya bringen sollte wurde die dritte Attacke gestartet.

Der Schaden von Liljah und Melduriel war immens, Lilariel hatte aufkommende Zauberer bzw. Kundige sehr gut im Griff, Amenor hatte keine Schwierigkeiten seine Gruppenheilungen zu setzen und Gorothúl hatte ständig Noya als Ziel. Eine der Folgen war, dass Seyluna drei Gefährtenmanöver auslösen konnte. Das letzte bei etwa 20.000 Lebenspunkten. Dies sorgte da, sechsmal das Zeichen für Moral gedrückt wurde mit dem zuvor gesetzten Signal, für einen entsprechenden Moralschub, dem Gorothúl und seine Gefolgschaft nichts entgegensetzten konnten.

Es war geschafft. Im dritten Anlauf war der Hauptboss vom Sammath Gûl ohne eigentliche Heilklasse gelegt worden.Die Freude war bis in das Gasthaus von Thorins Halle zu hören.

Der Weg zu Demefaer:

Somit ging es in Richtung der letzten Truhe, auf dem Weg dahin standen noch einmal eine unbequeme Gruppe im Weg und schliesslich der Boss des sog. Herausforderungsmodus.

Klar war, dass Liljah baden gehen würde. Was allerdings nicht geschah. Klar war, dass Amenor wieder gestunnt würde bevor er einen der Geister erreichen würde. Was auch nicht geschah.

Erster Angriff:

Was passierte war, dass die erste Attacke, euphorisiert durch den Sieg über Gorothul, vollkommend scheiterte und die gesamte Gruppe zum Eingang der Instanz zurücksetzen musste. Die Gründe hierfür sind nicht ganz klar. Es wurden zu wenige Skellete zerlegt, was zur Folge hatte, dass Demafaer keinen bzw. nicht genug Schaden nahm. Die Konsequenz … Tod durch Unkonzentriertheit.

Zweiter Angriff:

“Ins Bockshorn jagen lassen” war jetzt nicht und so wurde ein weiterer Versuch gestartet. Man konnte spüren wie sich jeder noch einmal zusammen nahm und nach einem intensiven Gefecht musste zwar Noya als Verlust gemeldet und wiederbelebt werden, aber auch Demafaer war besiegt.

Erfolg auf ganze Linie:

Die Truheninhalte waren, im grossen und ganzen nicht der Rede wert, die bestandene Herausforderung alledings schon. Alle waren voll bei der Sache und hatten ihren Spass. Leider konnte ich nicht daran teilnehmen, aber bei einem kommenden Versuch wird die Kuscheltour mit zwei Charakteren für die Gegnerkontrolle durch den brachialen Schaden meiner Axt ersetzt. Baruk Khazâd! Khazâd ai mênu!

Nach einem abschliessendem kleinen Scharmützel war ein wirklich spannender Abend zu Ende gegangen.

Mai 192010
 

Die Planung:

… war es gestern. An sich war angedacht, dass Ghrombar ein wenig Scharmützelt um die diversen Klassen bzw. Heiltraits zu pushen, danach sollte er sich Richtung Lorien aufmachen um die dortigen Kapitel vom Epos Bd. II., Buch VI. zu lesen.

Kleine Änderungen:

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Mitten im ersten Scharmützel kam eine Anfrage über den Sippenchat bzgl. ein wenig Unterszütung mit kleinen Gefährtenaufgaben bei Jazârgund. Also durfte ich den Zweihänder auspacken um Orks von ihrem lausigen Dasein zu befreien.

Mein alter Freund Amenor machte irgendwann den Vorschlag, seine Heilskillung, in einer drei Mann Instanz ausporbieren zu wollen. Also zogen er, meine Waffenmeisterkollegin Laiwyn und ich in die Halle der Spiegel um für Larywin das Relikt von Lumul-Nar zu erobern. Für Larywin war es eine Premiere, sie kannte diese Instanz noch gar nicht.

Lumul-Nar od. Die Halle der Spiegel:

Da die Gegnerschaft mit den Möglichkeiten eines Schurken, diese zu kontrollieren, ein wenig leichter zu überwältigen ist, durfte Selyuna ihre Dolche zücken und nach der erfolgreichen Bewältigung bekam sie den schönen Titel “Lichtbringerin”.

Nala-Dûm od. die Wasserräder:

Die Herausforderung wurde aufgespart. Die Gruppe zog weiter Richtung verotteter Keller, um hier das Relikt von Nalâ-dûm zu erlangen. Auch hier war Larywin noch nie und somit war alles neu und “spannend”.  Seyluna legte eine Pause ein und ich konnte Axt und Streitkolben ziehen. Nachdem das Relikt gefunden war, standen wir vor der Wahl in die 21′te Halle zu gehen oder uns an Caerlûg versuchen.

Ich war nicht unbedingt erwartungsvoll, waren doch die Versuche in der Vergangenheit nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Nichts desto trotz versuchten wir unser Glück. Was soll ich sagen … wir waren eine gute Truppe und trotzdem ich vergass “Kontrolliertes Verbrennen” einzusetzen, Amenor gezwungen war einmal im Kampf wiederzubeleben, lag Caerlûg am Ende im Staub. Das war ein wirklich freudiges Ereignis. Dreimal “schwere Rüstung” und genug Schaden … scheint hier wirksam zu sein.

Ghrombar macht immer noch Pause:

Danach standen an sich einige Spassscharmützel auf dem Programm. Da diese aber für Ghrombar noch nicht erreichbar waren, trat Seyluna auf den Plan und eroberte mit ihrer Hobbitfreundin Liljah das Tor des Geisterbeschwörers. Eigentlich wollten die beiden dann noch den Angriff auf das Tor der Ringgeister durchführen, dazu kam es aber nicht mehr, denn eine Sippengruppe sammelte sich um in grösserer Runde loszuziehen.

Auf in die Schmieden von Kazad-Dûm:

Nach ein paar Minuten Beratschlagung hiess es auf in die Schmieden von Kazad-Dûm. Da Ghrombar hier die Hoffnung hatte ein paar weitere Moria Münzen abzugreifen, durfte Seyluna zunächst zu Bett gehen.

Ghrombar war ein wenig schüchtern und traute sich nicht recht zu die Rolle des Heilers in den Schmieden zu übernehmen. Zum Glück konnte Vakuu “überredet” werden hier mitzugehen. Somit blieb Ghrombar die Rolle des Damage Dealers.

Irgendwann, auf dem Weg zu Kranklûk kamen Ghrombar Zweifel ob der Herausforderungsmodus klappen würde, aber die Gruppe liess nichts unversucht und am Ende konnte er sich über die zehn (10) Moriamünzen freuen. Was auch bedeutete, dass Ghrombar die ersten zwei Teile, nämlich Handschuhe und Schuhe, des Moria Rüstungssets eintauschen konnte.

Der Abend neigt sich dem Ende entgegen:

Zum Ende des Abend konnte ich noch einmal meine Waffen zücken. Eine grosse Gefährtengruppe sammelte sich um die Bruinenfurten zu verteidigen. Was für ein Gewusel, wenn sechs Streiter der freien Völker mit sechs Begleitern gegen die Horden Mordors antreten.

Die Mission wurde, wie nicht anders zu erwarten, gemeistert und nach einem wirklich ereignisreichen Abend hiess es schliesslich den verdienten Schlaf antreten.

Mai 192010
 

Jetzt habe ich lange genug in und her überlegt. Berechnungen angestellt, neu berechnet und wieder alles verworfen. Schliesslich und endlich bin ich noch einmal in mich gegangen und habe ganz rational und pragmatsich entschieden.

Die Wahl viel schliesslich nicht auf den Skoda Superb, der zwar schick ausgestattet ist und auch recht gut aussieht, gefallen, sondern gestern ging ein entsprechender Antrag für einen Skoda Oktavia raus.

Im Grunde ist es ganz einfach. Da ich aktuell recht viel für den Audi A3 versteuere und die Skodas im Vergleich dazu eine ganze Ecke günstiger sind, freue ich mich im direkten Vergleich über das Geld, dass ich beim Oktavia zusätzlich zum Superb eben spare bzw.  am Ende eben rausbekomme.

Da nehme ich es auch in Kauf, dass beim Oktavia das grosse Navi u.ä. fehlt. Denn für das Geld, dass ich zum Superb spare, kann ich mir privat  ein TomTom oder Navigon anschaffen und einbauen und mache immer noch einen guten Schnitt.

Jetzt heisst es also abwarten, ein bisschen recherchieren und dann Anfang Juli sollte, wenn alles klar geht, das neue Auto vor der Türe stehen.

Mai 182010
 

Dieses Filmchen sieht durchaus nach Arbeit aus.

Der Kundige ist zwar beschränkt auf Menschen und *seufz* Elben, aber, wie für einen Trailer üblich, macht er durchaus neugierig auf mehr dieser sehr interessante Klasse.

Nichts desto trotz … Waffenmeister und Schurke … sind die Klassen der Wahl meines Spielers.

Mai 182010
 

Es trug sich also zu, dass sich eine Gruppe Abenteurer am gestrigen Abend versammelte um im Rahmen des Epos die Kapitel 5 aus Bd. II., Buch V. zu lesen.

Die Instanzen an sich stellen ja keine so grosse Herausforderung mehr da. Da es nicht abzusehen war wie lange die einzelnen Leute Zeit haben, begann die dreiteilige Lesung mit der Verteidigung der 21′ten Halle. Diese lief, wie zu erwarten sehr einfach.

Danach wurde der Tiefweg verteidigt. Hierbei kam es zu einer sehr hohen Anzahl an Angriffen. Auch die gleichzeitigen Attacken aus Westen/Osten bzw. auf die Mitte der Zwergenstellung waren recht häufig, aber auch hier waren keine grossen Verluste zu beklagen.

Jetzt hieß es also noch die Schmieden zu verteidigen. Also auf in das Feuerherz und dort stand dann die Gruppe und wartete. Sie wartete die gesamten 30 Minuten. Es liess sich nämlich niemand blicken. Kein Bilwiss, kein Ork, kein Warg, kein Troll und auch Amukh ließ sein hässliches Gesicht nicht sehen. Somit war die grösste Herausforderung die, nicht einzuschlafen.

Nach dieser erfolgreichen Lesung hieß es für Ghrombar erst einmal sich Richtung Lorien aufzumachen, um, von den Elben, die ersten Kapitel von Bd. II., Buch VI. vorgetragen zu bekommen.

So ging ein erfolgreicher Abend, mit durchaus lustigen Begebenheiten, in Moria ging zu Ende …