Jun 042010
 

Wie berichtet konnte ich bei unserem letzen Gang zu Gorothúl ein Symbol von Celebrimbor ergattern. Es war das Zweite das wir als Sippe bisher bekommen haben.

Jetzt besteht ja die Möglichkeit dieses Symbol zu nehmen und mit einigen weiteren Materalien eine Waffe des zweiten Zeitalters herstellen zu lassen. Da ich nun nicht unebdingt ein Geldproblem habe stellte sich mir diese Frage auch, den so eine zweite Zeitalterwaffe hat natürlich schon etwas.

Em Ende entschied ich mich dagegen und stellte das Symbol im Auktionshaus zum Verkauf aus. Warum ich keine zweite Zeitalterwaffe will? Nun das hat mehrere Gründe.

Erste Überlegung:

Ich habe mittlerweile drei (3) bzw. vier dritte Zeitalterwaffen die von Ihren Werten nicht schlecht sind und deren legendäre Eigenschaften richtig gut sind. Dazu kommt noch eine entsprechende Rune die ebnfalls keine grossen Wünsche offen lässt. Wenn ich mir eine zweite Zeitalterwaffe herstellen lasse ist es immer ein entsprechendes Glückspiel welche Werte und Eigenschaften hier schliesslich erscheinen. Das Risiko nur Mist zu bekommen ist mir einfach zugross, zumal wir als Sippe ja nicht ständigen Nachschub an den Symbolen von Celebrimbor haben.

Zweite Überlegung:

Ich gehe davon aus, dass mit der nächsten grossen Gebietserweiterung der Levelcap auf legendäre Waffen wieder angehoben wird. Was zur Folge haben wird, dass die erneute Jagd nach Waffen losgeht.

Die Entwickler von Turbine werden sich die Chance dieser Bindung der Spieler nicht entgehen lassen. wenn es darauf hinausläuft sind die “neuen” Waffen des dritten Zeitalters wiederum besser als die ganzen “alten” zweiten Zeitalterwaffen. Diese sind dann nur noch zum zerlegen gut.

Wenn man sich dann überlegt was an Aufwand, Zeit und ggf. InGame Gold in diese Waffe geflossen ist, kann man eigentlich nur “heulen”. Was auch wieder bei den betroffenen Spieler passieren wird.

Dritte Überlegung:

Der Erlös des Symbols, der wird das bzw. die kommenden AddOns überdauern. Denn ich konnte das Symbol für gut 120 Gold an einen anderen verkaufen. 120 Gold sind für Spieler unserer Kategorie ja doch eine ganze Menge.

Das Fazit:

Abzüglich einiger Goldstücke, die ich jedem Gruppenmitglied als Geschenk, Prämie, Repkosten/Unkostenbeitrag, sendete bleibt noch genug um das Thema farmen, Auktionshaus usw. erst einmal beruhigt aus einem Sessel und einem guten Krug Bier betrachten zu können.

Jun 042010
 

… war gestern Abend das Motto. Nach unserem letzten, erfolgreichen, Gang zu Gorthûl stand also mal wieder Sammath Gûl auf dem Programm. Die Terminänderung von Freitag auf Donnerstag scheint sich zu etablieren. Wir waren gestern Abend acht (8) Leute die trotz Fussball, Feiertag und gutem Wetter Zeit, Lust und Laune hatten die Instanz anzugehen.

Reallifebedingt liess sich Noya dann doch entschuldigen, was zur folge hatte, dass wir auf Garelis als Wächter/Tank bauten. Gleichzeitig hatte sich Vakuu als Barden Vollheiler angemeldet. Beide kannten die Instanz bis zu Allgossír, wobei sie ihre bisherigen Kämpfe gegen diesen Boss nie gewinnen konnten.

Bedingt durch die Gruppenzusammenstellung blieb Lilariel schliesslich zu Hause und fröhnte schliesslich ihrem Reallife. Ich wollte zwar gerne mitgehen, da wir es aber etwas konservativer angehen wollte, räumte ich das Feld für meine Freundin Seyluna . Somit war gewährleistet, dass ein bisschen Gegnerkontrolle und schnelles Unterbrechen möglich war.

Somit begaben sich die folgenden Recken Richtung Sammath Gûl. Garelis als Wächter/Tank, Amenor als Hauptmann/Support, Liljah als Jäger/Damage Dealer, Seyluna für Support, Crowd Control und Interrupts, Melduriel als Runenbewahrerin/Damage Dealer und Vakuu als Barden Vollheiler.

Der Weg zu Urchír:

Der Weg zum ersten Boss verlief ziemlich unspektakulär. Interessanterweise könnte man keinen grossen Unterschied merken was den Schaden anging, der auf die Gegner einwirkte und das obwohl wie, geschrieben, die Gruppe durchaus konservativ aufgestellt war.

Urchír selber hatte keine Chance. Zwei Dinge sind aber dennoch erwähnenswert. Zum einen kann sich Liljah über ihren legendären Bogen freuen, den sie in den letzten Tagen wie verrückt levelt und der mittlerweile so viel zusätzlichen Schaden macht, dass sie ihren ausgehenden Schaden noch ein bisschen mehr kontrollieren muss. Zum anderen wollte Vakuu wohl einfach nicht mit ansehen wie Urchír so ganz ohne Chance umfällt und somit entschied er sich kurz vor Ende des Kampfes noch in die Feuerwand zu laufen, was einen unabwendbaren, schnellen Tod des Heilers zur Folge hatte.

Nichts desto trotz … wenn Urchír nicht gerade der Meinung ist, er müsste seine Feuerwand direkt in den Fernkämpfern  bzw. Castern starten lassen, kann er nichts.

Der Weg zu Alagossír:

Hier sollte die Gruppe auf die wirklich ersten, ernsthaften Schwierigkeiten stossen.

Die ersten Wipes

Die Gegnergruppe kurz vor Alagossír ist ja immer für Schwierigkeiten zu haben. Diesmal wollten sie aber wirklich nicht kleinbei geben. Beim ersten Angriff wurde Garelis vom Kundigen über die Brüstung geschleudert und kurz danach durfte Vakuu den Boden küssen.

Beim zweiten Angriff konnte Seyluna kein Rätsel in ihr Ziel bringen, was zur Folge hatte, dass eine grosse Anzahl beschworener Geister der Gruppe das Leben schwer und schliesslich den Gar aus machte.

Vor dem dritten Angriff ging Seyluna kurz nach Caras Galadorn und tauschte einen Klassenskill aus. Dies sollte es ihr ermöglichen den nicht gerätselten Beschwörer in den Nahkampf zu zwingen. Alle nahmen ihre Konzentration zusammen und nach kurzen, intensiven Kampf war der Weg zu Alagossír frei.

Der Kampf gegen Alagossír verlief, dank einer guten Aufstellung und der Fernkampftaktik unspektakulr bis langweilig. Der gute war schnell abgefertigt und die Gruppe machte sich auf zu Gorothúl.

Der nächste Wipe

Vor Gorothúl hiess es leider noch einmal den Boden küssen. Da im ersten Anlauf der Kundige besiegt wurde, verlief der zweite Anlauf, zu Gorothúl vorzustossen ohne Probleme.

Der Kampf gegen Gorothúl verlief wie aus einem Guss. Die beiden “Neulinge” wurden auf die, zu erwartenden Situationen, vorbereitet und bis auf einen Freiflug, den Vakuu bei einem Kundigen gebucht hat, stellte Gorothúl und seine Gefolgschaft kein grosses problem dar.

So einfach wie der Kampf war, so langweilig war diesmal der Inhalt der Truhe. Es gab kein Symbol von Celebrimbor … schade!

Der letzte Wipe

Seyluna hat mir gestern noch gesagt, dass sie die Gegnergruppe auf dem Weg zu Demefaer mittlerweile noch nerviger findet, als die Gruppen zu Alagossír bzw. Gorothúl. Was wohl auch daran liegen mag, dass sie gestern Abend abgeflogen ist und direkt in einen Skeletthaufen landete. Die Folge … zu beschworenen Geistern kamen noch eine gehörige Anzahl beschworener Skelette. Irgendjemand löste, zu allem Überfluss, auch noch einen zweiten Skeletthaufen aus.

Zum Glück konnten, bis auf einen Beschwörer, alle castenden Gegner ausgelöscht werden. D.h. der zweite Angriff war nach kurzer Zeit von Erfolg gekrönt. Der Weg zu Demefaer war frei.

Der letzte Boss ist bzgl. seiner grünen Flammen und den umzuhauenden  Skeletten etwas nervig. auch kam es, in der Vergangenheit, immer mal wieder gerne zu einem, falsch verstandenen, Wellnessbad in einem, von Demefaer grünen Swimmingpools, mit der Folge des sofortigen Todes. Gestern verlief es einwandfrei. Jeder war in Bewegung, die Skelette wurden zeutgerecht umgehauen und somit nahm Demefaer kontinuierlich Schaden. Noch zwei gut plazierte Gefährtenmanöver und der Abend war für ihn gelaufen.

Das Glasfläschchen, aus der letzten Truhe, ging diesmal an Amenor. Der es, in seiner Rolle, als heilender Haptmann gut gebrauchen kann. Vakuu konnte sich, dank der zehn (10) Düsterwaldmünzen sein letztes Rüstungssetteil eintauschen und hatte die Epos Epilogquest bewältigt. Garelis und Vakuu konnten im Kreis derer aufgenommen werden die in unserer Sippe diese Instanz bewältigt haben, was bedeutet, dass sich die Beite der Chars und Klassen wieder vergrössert hat. Jetzt heisst es also noch  für Janthryth und Bogenwart auf nach Sammath Gûl.

Seyluna hatte ihren Spass. Die Repkosten sind nach einem solchen Abend des gemeinsamen Spielens zu vernachlässigen. Egal wie oft wir diese Instanz besuchen, es ist immer wieder eine Freude.

Jun 022010
 

… und werde diesen Browser wohl zukünftig nur noch genauso oft oder so selten einsetzten, wie ich das aktuell mit dem Internet Explodierer von Microsoft tue.

Im Grunde gährt diese Entscheidung schon seit einiger Zeit in mir. Vor einigen wochen habe ich mich ja schon vom E-Mail Client aus dem Hause Mozilla verabschiedet. Jetzt ist eben auch noch der Browser fällig.

Die Gründe hierfür sind, dass ich der Meinung bin, dass das bzw. die ursprünglichen Konzepte von schlanken, schnellen Softwarekomponenten, immer weiter aufgeweicht werden und sowohl der E-mail Client als auch der Browser immer dickere, schwerfälligere und langsamere Lösungen werden.

Wie das kommt? ich denke hier schlägt ein Nachteil von Opensource zu. Zu viele Köche verderben den Brei. Jeder muss seinen Senf dazugeben und ist der Meinung, dass sein Feature unbedingt in das Produkt integriert werden sollte. Leider wurden mittlerweile viele Funktionen die anfänglich als AddOn hinzugefügt werden KONNTEN fest integriert. Somit steigt der Speicherbedarf, die Anfälligkeit und am Ende werden die Komponenten eben auch langsamer.

Ich probiere mein Glück jetzt erst einmal mit der aktuellen Version von Opera. ich habe diesen Browser nun schon seit Jahren nebenher mitlaufen und ich denke dieses Produkt hat seine Chance mittlerweile einfach verdient.

Tschüss Mozilla mit all Deinen Kindern! Willkommen Opera … ob ich jetzt norwegisch lernen sollte?