Okt 282010
 

“A” kommuniziert mit “B” und teilt diesem mit, dass er, zu einem kurzfristigen Zeitpunkt, “C” benötigt. “C” steht zur gewünschten Zeit aber nicht zu Verfügung. “A” macht deutlich, dass ein “nicht zur Verfügung stehen” inakzeptabel ist. Was von seinem Standpunkt aus durchaus nachzuvollziehen ist.

Im Laufe des Tages kommuniziert “Ä”, ein Mitarbeiter von “A”, mit “C” und der Zeitpunkt wird auf einen Termin vorverlegt der es “C” ermöglicht diesen wahrzunehmen.

Leider verpasst es “Ä” mit “A” zu kommunizieren und den neuen Termin mitzuteilen. Ebenso verpasst es “C” mit “B” zu kommunizieren. Ergo sind “A” und “B” in einer kommunikativen Sackgasse.

“B” beginnt eine Kommunikation mit “E”, “F”, “G” um eine Altenative für “C” zur Verfügung stellen zu können. Der Staffelstab, der die Möglichkeit bieten soll über erweiterte Kommunikationswege eine Lösung zu finden verwandelt sich zum Boomerang. “B” nimmt diesen auf und versucht mit “E”, “H”, “I” und “J” eine Lösung zu finden.

Da umdrehen und die Strasse zurückgehen nicht möglich ist, verschwenden”A” und “B” Zeit, Geld und Nerven bei ihrer Suche einen Weg aus der Sackgasse zu finden. Plötzlich tritt “C” hervor, zückt einen Schlüssel und öffnet das Tor, dass er mit “Ä” geschaffen hat.

Was lernen wir daraus? Es bringen die tollsten technischen Werkzeuge und Hilfen, wie Telefon, E-Mail, Instant Messaging nichts wenn die Menschen vergessen, das es an ihnen liegt, miteinander zu reden.

Okt 262010
 

Mit welchen Argumenten man sich des öfteren herumschlagen darf, nein muss. Man bekommt ab und an den Eindruck im Zentrum des Wahnsinns zu stehen.

Ich kann es nicht nachvollziehen warum es so schwer ist Rückrat zu beweisen und sich ggf. auf eine Diskussion einzulassen bei der man, nicht von der Hand, zu weisende Argumente vertritt. Natürlich ist es oftmals leichter sein Fähnchen nach dem Wind zu drehen, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen um sich dann vom Rückenwind treiben zu lassen, aber auf mittlere bis längere Sicht bringt so ein Verhalten selten wirklich etwas ein.

Ich habe vor einigen Tagen ja schon etwas zu einem ähnlichen Thema geschrieben. Es gibt einen Unterschied zwischen “nicht können” und “nicht können wollen”. Man kann den Eindruck gewinnen, dass die Leute einfach aus Prinzip nicht dazulernen wollen.

Es werden Möglichkeiten, Chancen, Ideen und Kreativität, ohne mit der Wimper zu zucken, auf dem Altar der Engstirnigkeit und Ignoranz geopfert. Das Zentrum des Wahnsinns… wo ist der Ausgang?

Okt 152010
 

Es gibt Momente im Leben da könnte man wirklich verzweifeln. Das sind Situationen in den man sich denkt:

  • “Das kenne ich doch schon.”
  • “Das habe ich doch schon einmal erlebt.”
  • “Grüsst mich jetzt das Murmeltier?”

Wir reden hier also über Déjà-vu Momente. Es kommt wohl deshalb zu solchen Momenten, da Beteiligten meistens nichts aus dem lernen was früher schon einmal passiert ist. Frustrierend hierbei ist, dass es Menschen gibt die eine ware Resitenz gegen das Ziehen von Rückschlüssen entwickelt haben und wirklich immer, immer wieder die gleichen Fehler begehen.

Ist es Ignoranz? Ist es Überheblichkeit?

Natürlich soll nur der den ersten Stein werfen, der frei von Schuld ist und ich möchte mich nicht hinstellen und behaupten ich sein Fehlerfrei, aber was sich so mancher im Zuge einer Zusammenarbeit herausnimmt ist oftmals anmaßend, ärgerlich und am Ende im höchsten Maße frustrierend. Vor allem wenn es zu den Déjà-vu Momenten kommt.

Am Ende des Tages bleibt dann immer wieder die Frage wie man solche Momente zukünftig vermeiden kann. Leider, leider, leider habe ich noch keine abschliessende Antwort darauf gefunden.

Okt 112009
 

… wobei ich gar nicht genau weiss warum. Im grunde liegt es wohl daran, dass das Leben vor sich hinschreitet und im Moment alles in einigermaßen vernünftigen Bahnen verläuft.

Privat sind wir nach wie vor auf der suche nach einer Bleibe in der wir wieder gemeinsam leben wollen und auch unsere vier Katzen ein schönes zu Hause finden. ich muss hier ein bisschen an mir arbeiten und gewisse Prioritäten richtig setzten, aber da bin ich dran.

Beruflich ist die Lage angespannt aber nicht hoffnungslos. Nichts desto trotz gilt es hier jeden Tag die Wege zu finden, Lösungen zu suchen um die Probleme zu beheben und alle zufrieden zu stellen. Ich fühle mich immer öfter mehr als Vermittler zwischen verschiedenen Ebenen und Stellen, als das ich den Aufgaben nachkommen kann, die wirklich einmal wichtig wären. Ich muss unbedingt noch schauen eine Schulung zu bekommen usw. Naja ggf. muss ich hier einfach noch einmal das Gespräch mit meinem Chef suchen.

Virtuell … ja ich bezeichne das al eine weitere Kategorie meines Lebens … naja hier passt am besten: Viel zu tun. gerade was das online Spielen angeht werden Arbeit und Aufgaben nicht weniger. Ganz im gegenteil. Je mehr ich Anfange diverse Dinge anzugehen um Baustellen bzw. Aufgaben abzuschliessen um so mehr neue ideen, Möglichkeiten und Perspektiven ergeben sich. Mal sehen wie lange das gut geht und wann der zeitpunkt kommt an dem ich hierauf keine Lust mehr habe. Im Moment ist es so, dass ich vieles aus meinen beruflichen Erfahrungen hier einfliessen lasse und anderersets gerade was Themen wie Organisation und Koordination angeht zurück in das Berufliche Umfeld fliessen.

Es ist nicht das schlechteste wenn man Hobby und Beruf in dieser art und Weise verknüpfen kann.