Ein weiteres mal in Dar Nargubud

Am vergangenen Freitag war es so weit, das Bündnis “Gabilgathol”, bestehend aus der Gemeinschaft Elendils und den Verteidigern der Gerechtigkeit sammelte sich zu einem weiteren Anlauf nach Dar Nargubud.

Diesmal konnte Seyluna zu Hause bleiben, denn ich durfte als Nahkampf Damage Dealer Streitkolben, Hammer und Axt schwingen.

Zunächst aber hiess  es der Schlachtzug muss sich sammeln und ein Verlust der Gemeinschaft Elendils musste ausgeglichen werden. Denn leider wurde mein alter Kumpel Bogenwart vom Erznemessis Reallife heimgesucht.

Idhor und ich stellten schon im Vorfeld die entsprechenden Klassen zusammen und so kam es, dass sich fast alle pünktlich beim Rufhorn im Steinfundament trafen. Der eine oder andere, ich eingeschlossen, stellten noch kurzfristig fest, dass sie etwas vergessen hatten aber das war auch nur eine Sache von Minuten.

Jaja man kommt eben in die Jahre!

Der Schlachtzug teilte sich wie folgt auf:

Gemeinschaft Elendils:

  • Amenor – Hauptmann
  • Liljah – Jägerin
  • Lilariel – Kundige
  • Melduriel – Runenbewahrerin
  • Thronlor – Waffenmeister

Verteidiger der Gerechtigkeit:

  • Andilas – Barde
  • Andratz – Hauptmann
  • Idhor – Runenbewahrer
  • Iradil – Jäger
  • Regenbogen – Barde
  • Xeniag – Wächterin
  • Yustyina – Schurkin

Jeder Teilnehmer war entsprechend der Vorgaben gut vorbereitet und wir legten los.

Der Weg zu Rung & Blagh

Während Lilariel und Idhor diverse Mobgruppen aufscheuchten, hatte Xeniag das Vergnügen sich mit den heranstürmenden Mobgruppen anfreunden zu dürfen. Ab und an konnte sie sich hierbei die Rüstung von Trollen verbeulen lassen, während ich versuchte die angreifende Orkgruppen einzufangen. Hierbei stellte ich fest, dass mein Flächenschaden nicht unbedingt ausreicht um das zu bewerkstelligen, hier habe ich noch etwas das es zu lernen gilt.

Zum Aufwärmen waren diese Kämpfe eine nette Übung.

Der Kampf gegen Rung & Blagh

Im Gegensatz zum letzten Versuch machten diesesmal die beiden Trolle recht wenig Probleme.  Das hatte wohl auch damit zu tun, dass die meisten die beiden und ihr Verhalten vom letzten mal kannten.

Die Verteilung auf zwei Tankpositionen klappte prima, das Verlassen der DoT-Pfützen wurde schnell durchgeführt und die Zielwechsel wurden ebenfalls schnell erledigt. Die Folge war, dass die beiden Trolle sehr schnell zu Boden gingen. Einziger Verlust war Liljah, die es zum Ende hin verpasst hatte eine DoT-Pfütze rechtzeitig zu verlassen.

Der Weg zu  Flagit

Im Gegensatz zu dem letzten Ausflug sollte Flagit als nächstes fallen. Beim letzten mal mussten wir diesen Boss leider stehen lassen, da es zur vorgerückter Stunde nicht mehr so recht klappen wollte mit der benötigten Taktik und Disziplin. Nun aber wollten wir Flagit zeigen das wir es können.

Die Taktik wurde besprochen, auf die Besonderheiten aufmerksam gemacht, die Rollen verteilt und los ging es. Leider wollten wir zum Ende zu viel und so musste der erste Angriff abgebrochen werden.

Wir traten also zu einer erneuten Attacke an, die diesmal wunderbar funktionierte. Jeder war konzentriert bei der Sache und somit war es im Grunde recht einfach, trotz der immer schneller kommenden Heilblasen Flagit in den Staub zu legen. Entsprechend gross war die Freude und Motivation, denn wenn wir Flagit schaffen, wer sollte uns, auf dem Weg zum Blinden) schon wiederstehen können?

Der Weg zu Zholuga

Genauso langweilig wie Zholuga selbst ist der Weg dortin. Ich möchte das Wort Trashmob eigentlich nicht verwenden, aber irgendwie läuft es darauf hinaus. Bis auf die Tatsache, dass man ein bisschen auf Verderbtheiten achten muss und natürlich darauf wo man hintritt passiert eigentlich nicht viel.

Der Kampf gegen Zholuga besteht eigentlich darin nicht einzuschlafen. Wer ihn ausgedacht und erschaffen hat sollte sich umgehend bei Sauron melden, denn so hatte der sich einen Zwischenboss bestimmt nicht vorgestellt. Dieser Nichtskönner wirft ein ganz schlechtes Bild auf die restliche Armee des grossen Auges.

Der Weg zu Istum

Der Weg war also frei. Frei um zum letzten der eher leichten Bosse in dieser Instanz. Im nachhinein betrachtet, war es recht chaotisch, was hier abging. Zum einen hing das an unserem unerfahreren Schlachtzug, zum anderen an vielen Kleinigkeiten. Diese führten nach drei Versuchen zu einem Abbruch des Raids, da der eine oder andere zu Bett wollte, die gesamte Konzentration nachliess und Istum selber etwas kniffliger war/ist, als anfänglich gedacht.

Ich selber muss mir hier auch an die Nase greifen. Irgendwie kam ich zu Anfang meiner Aufgabe nicht nach, da ich die aufkommenden Würmer nicht sehen konnte, dann nicht, in der mir zugewiesenen, Ecke stand und bei den weiteren Versuchen nicht alle auftauchenden Würmer erwischte. Hier habe ich also noch Potential und kann etwas lernen.

Abschluss und Zusammenfassung

Es war ein netter Abend. Es gab schöne Erfolge, einen wirklichen Fortschritt gegenüber dem letzten Raid und genug Motivation weiterzumachen und uns erneut zu versuchen.

Leider wird dieser Versuch noch ein bisschen auf sich warten lassen, denn irgendwo in einem mit unbekannten Land beginnt ein Turnier, bei dem viele bun gekleidete Teilnehmer hinter einer kleinen, ledernen Kugel herlaufen und das viele meine alten und neuen Freunde zur Untätigkeit verdammt.

Wir müssen also ausharren … und hoffen, dass wir uns möglichst bald wieder treffen um tiefer in die Geheimnisse von Dar Nargubud einzudringen. Wenn aber der nächste Versuch so viel Spass macht wie der letzte, dann warte ich gerne …

Feiertagsunternehmung…

… war gestern Abend das Motto. Nach unserem letzten, erfolgreichen, Gang zu Gorthûl stand also mal wieder Sammath Gûl auf dem Programm. Die Terminänderung von Freitag auf Donnerstag scheint sich zu etablieren. Wir waren gestern Abend acht (8) Leute die trotz Fussball, Feiertag und gutem Wetter Zeit, Lust und Laune hatten die Instanz anzugehen.

Reallifebedingt liess sich Noya dann doch entschuldigen, was zur folge hatte, dass wir auf Garelis als Wächter/Tank bauten. Gleichzeitig hatte sich Vakuu als Barden Vollheiler angemeldet. Beide kannten die Instanz bis zu Allgossír, wobei sie ihre bisherigen Kämpfe gegen diesen Boss nie gewinnen konnten.

Bedingt durch die Gruppenzusammenstellung blieb Lilariel schliesslich zu Hause und fröhnte schliesslich ihrem Reallife. Ich wollte zwar gerne mitgehen, da wir es aber etwas konservativer angehen wollte, räumte ich das Feld für meine Freundin Seyluna . Somit war gewährleistet, dass ein bisschen Gegnerkontrolle und schnelles Unterbrechen möglich war.

Somit begaben sich die folgenden Recken Richtung Sammath Gûl. Garelis als Wächter/Tank, Amenor als Hauptmann/Support, Liljah als Jäger/Damage Dealer, Seyluna für Support, Crowd Control und Interrupts, Melduriel als Runenbewahrerin/Damage Dealer und Vakuu als Barden Vollheiler.

Der Weg zu Urchír:

Der Weg zum ersten Boss verlief ziemlich unspektakulär. Interessanterweise könnte man keinen grossen Unterschied merken was den Schaden anging, der auf die Gegner einwirkte und das obwohl wie, geschrieben, die Gruppe durchaus konservativ aufgestellt war.

Urchír selber hatte keine Chance. Zwei Dinge sind aber dennoch erwähnenswert. Zum einen kann sich Liljah über ihren legendären Bogen freuen, den sie in den letzten Tagen wie verrückt levelt und der mittlerweile so viel zusätzlichen Schaden macht, dass sie ihren ausgehenden Schaden noch ein bisschen mehr kontrollieren muss. Zum anderen wollte Vakuu wohl einfach nicht mit ansehen wie Urchír so ganz ohne Chance umfällt und somit entschied er sich kurz vor Ende des Kampfes noch in die Feuerwand zu laufen, was einen unabwendbaren, schnellen Tod des Heilers zur Folge hatte.

Nichts desto trotz … wenn Urchír nicht gerade der Meinung ist, er müsste seine Feuerwand direkt in den Fernkämpfern  bzw. Castern starten lassen, kann er nichts.

Der Weg zu Alagossír:

Hier sollte die Gruppe auf die wirklich ersten, ernsthaften Schwierigkeiten stossen.

Die ersten Wipes

Die Gegnergruppe kurz vor Alagossír ist ja immer für Schwierigkeiten zu haben. Diesmal wollten sie aber wirklich nicht kleinbei geben. Beim ersten Angriff wurde Garelis vom Kundigen über die Brüstung geschleudert und kurz danach durfte Vakuu den Boden küssen.

Beim zweiten Angriff konnte Seyluna kein Rätsel in ihr Ziel bringen, was zur Folge hatte, dass eine grosse Anzahl beschworener Geister der Gruppe das Leben schwer und schliesslich den Gar aus machte.

Vor dem dritten Angriff ging Seyluna kurz nach Caras Galadorn und tauschte einen Klassenskill aus. Dies sollte es ihr ermöglichen den nicht gerätselten Beschwörer in den Nahkampf zu zwingen. Alle nahmen ihre Konzentration zusammen und nach kurzen, intensiven Kampf war der Weg zu Alagossír frei.

Der Kampf gegen Alagossír verlief, dank einer guten Aufstellung und der Fernkampftaktik unspektakulr bis langweilig. Der gute war schnell abgefertigt und die Gruppe machte sich auf zu Gorothúl.

Der nächste Wipe

Vor Gorothúl hiess es leider noch einmal den Boden küssen. Da im ersten Anlauf der Kundige besiegt wurde, verlief der zweite Anlauf, zu Gorothúl vorzustossen ohne Probleme.

Der Kampf gegen Gorothúl verlief wie aus einem Guss. Die beiden “Neulinge” wurden auf die, zu erwartenden Situationen, vorbereitet und bis auf einen Freiflug, den Vakuu bei einem Kundigen gebucht hat, stellte Gorothúl und seine Gefolgschaft kein grosses problem dar.

So einfach wie der Kampf war, so langweilig war diesmal der Inhalt der Truhe. Es gab kein Symbol von Celebrimbor … schade!

Der letzte Wipe

Seyluna hat mir gestern noch gesagt, dass sie die Gegnergruppe auf dem Weg zu Demefaer mittlerweile noch nerviger findet, als die Gruppen zu Alagossír bzw. Gorothúl. Was wohl auch daran liegen mag, dass sie gestern Abend abgeflogen ist und direkt in einen Skeletthaufen landete. Die Folge … zu beschworenen Geistern kamen noch eine gehörige Anzahl beschworener Skelette. Irgendjemand löste, zu allem Überfluss, auch noch einen zweiten Skeletthaufen aus.

Zum Glück konnten, bis auf einen Beschwörer, alle castenden Gegner ausgelöscht werden. D.h. der zweite Angriff war nach kurzer Zeit von Erfolg gekrönt. Der Weg zu Demefaer war frei.

Der letzte Boss ist bzgl. seiner grünen Flammen und den umzuhauenden  Skeletten etwas nervig. auch kam es, in der Vergangenheit, immer mal wieder gerne zu einem, falsch verstandenen, Wellnessbad in einem, von Demefaer grünen Swimmingpools, mit der Folge des sofortigen Todes. Gestern verlief es einwandfrei. Jeder war in Bewegung, die Skelette wurden zeutgerecht umgehauen und somit nahm Demefaer kontinuierlich Schaden. Noch zwei gut plazierte Gefährtenmanöver und der Abend war für ihn gelaufen.

Das Glasfläschchen, aus der letzten Truhe, ging diesmal an Amenor. Der es, in seiner Rolle, als heilender Haptmann gut gebrauchen kann. Vakuu konnte sich, dank der zehn (10) Düsterwaldmünzen sein letztes Rüstungssetteil eintauschen und hatte die Epos Epilogquest bewältigt. Garelis und Vakuu konnten im Kreis derer aufgenommen werden die in unserer Sippe diese Instanz bewältigt haben, was bedeutet, dass sich die Beite der Chars und Klassen wieder vergrössert hat. Jetzt heisst es also noch  für Janthryth und Bogenwart auf nach Sammath Gûl.

Seyluna hatte ihren Spass. Die Repkosten sind nach einem solchen Abend des gemeinsamen Spielens zu vernachlässigen. Egal wie oft wir diese Instanz besuchen, es ist immer wieder eine Freude.

Ein spannendes Wochenende

Ich muss schon sagen, die letzten Wochen waren nicht langweilig. Ganz speziell die Wochenenden hatten es in sich, was unsere Aktionen in Mittelerde anging. So verlief auch das vergangene Wochenende alles andere als öde.

Donnerstag:

Bedingt durch den Feiertag begann das Wochenende ja eigentlich schon am Donnerstag. Hier hiess es: “Wer braucht schon einen Heiler in Sammath Gûl?“. Der Abend hat unglaublich viel Spass gemacht und mal wieder gezeigt was man mit einer eingespielten Gruppe zu Wege bringen kann.

Freitag:

Der Freitag abend stand im Zeichen unseres Bündnisses, mit den Verteigern der Gerechtigkeit. Wir wollen gemeinsam nach Dar Nargubud zu ziehen. Für viele dieses 12 Mann Raids war es eine Premiere.Sowohl was die Instanz, als auch was das Spielen im Bündnis angeht.

Der Abend verlief im grossen und ganzen positiv. Natürlich musste die eine oder andere Niederlage hingenommen werden, aber der Schlachtzug schlug sich tapfer, weckte Interesse an dieser Instanz und machte Lust auf mehr.

Ich selber konnte nicht teilnehmen, aber meine Hobbitfreundin Seyluna versuchte ihr Glück. Sie merkte aber doch recht schnell, dass ihre speziellen Schurkenfähigkeiten nicht so dringend benötigt wurden und so verlegte sie sich auf die Unterstützung des Raids.

Leider klang der Abend etwas zu spät und nicht ganz so gut aus. Zusammen mit meinem Kumpel Haldorin von der Verteigern der Gerechtigkeit, haben wir daraus einige Leeren gezogen und diese beiden Sippen zur Verfügung gestellt.

Nichts desto weniger werde ich oder Seyluna auch in dieser Woche wieder dabei sein.

Samstag:

Für viele hiess es hier: “Wir pflegen unser Reallife!”. Kann ich jetzt nicht so recht nachvollzeihen was das sein soll, aber auch für mich, Seyluna und Ghrombar war dieser Tag der Ruhe ganz angenehm. Klar so ganz kann ich die Axt natürlich nicht in der Ecke stehen lassen und es ist auch nötig bzw. wichtig das eine oder andere Scharmützel anzugehen um nicht einzurosten bzw. Klinge und Schneide scharf zu halten.

Ich habe es ja nun geschafft. In meinem Inventar befindet sich mittlerweile eine gute Anzahl legendärer Waffen die meine Art zu kämpfen unterstüzen. Jetzt gilt es diese zu optimieren und dafür zu sorgen, dass die Diener des dunklen Herrschers ihre Namen niemals wieder vergessen.

Sonntag:

Der gestrige Tag begann eigentlich recht gemütlich. Bedingt dadurch, dass mein Spieler gesundheitlich nicht so konnte wie er wollte, konnte ich es mir im Gasthaus von Thorins Halle gemütlich machen. Eigentlich dachte ich, dass die Hallen der Bier Genossenschaft eine gute Lokation wären um ein wenig abzuhängen, aber hier ist irgendwie so gar nichts los, also setzte ich mich ins Gasthaus und genoss den einen oder anderen Krug Bier.

Nebenbei schrieb ich zusammen mit meinem Kumpel Haldorin eine Zusammenfassung unseres Ausflugs nach Dar Nargubud. Ich hoffe wir haben den richtigen Ton getroffen und können auf den gemachten Erfahrungen aufbauen.

Am Nachmittag hiess es aber dann doch: “Auf, auf! Keine Müdigkeit vorschützen.” Also nahm ich Hammer und Axt und zog in den Krieg. Schliesslich wollten diverse Scharmützel erledigt werden um meine Waffen weiter zu optimieren. Ich kam auch nicht umhin meine Hobbitbegleiterin gegen eine Elbin auszutasuchen. Schliesslich möchte ich ja jemanden haben auf die ich mit Recht schimpfen kann, wenn sie mal wieder nicht das tut für das sie da ist.

Zwischendurch hiess es auf in die Schwerthallen. Mein alter Freund Bogenwart hat noch Bedarf an Münzen aus dem Düsterwald um seine Rüstung zu vervollständigen. Leider verlief dieser Ausflug nicht ganz wie gewünscht. Wenn man nur auf schaden setzt kann es eben doch dazu kommen, dass es an Heilung mangelt und so war die Ausbeute bei weitem nicht so wie gewünscht und erhofft.

Für den Abend war ein Ausflug in die Handwerkshallen angesetzt. Da ich hier nichts mehr verloren und/oder zu suchen habe, liess ich mich im Sippenhaus nieder und Ghrombar hatte den Vortritt.

Das Ganze war einigermassen unspektakulär. Die Gruppe setze sich zusammen aus:

  • Liljah unserer Hobbitjägerin
  • Xeniag der Zweihandschwertschwingenden Wächterin unserer Bündnissippe
  • Andratz einem Helebardenbewehrtem Hauptmann unserer Bündnissippe
  • Vakuu unseres, immer weider singendem, Hobbitbarden
  • der kleinen, kundigen Schwester von Larywin, deren Namen Ghrombar vergessen hat
  • und eben Ghrombar

Der hatte in mehreren Bezügen Glück. Zum einen ging es an ihm vorüber heilen zu dürfen, zum anderen liessen ihn seine Würfel nicht im Stich und er konnte zwei wirklich schöne Schmuckstücke ergattern. Allerding hatte er ein schlechtes Gewissen bzgl. der kundigen Begleiterin, denn dieser hätte der Ohrring auch nicht schlecht gestanden.

Es ist aber davon auszugehen, dass wir nicht zum letzte mal die Handwerkshallen besucht haben. Einige haben ihr Interesse an den Schmuckstücken angemldet, somit sollte auch die kleine Kundige zum Zuge kommen.

Das primäre Ziel, Liljah einen Miniaturamboss, beim Endgegner zu besorgen wurde erreicht. Auch wenn der zweite Boss der Meinung war sich durch besonders feurige Hinterhältigkeit auszeichnen zu müssen, war das Ganze keine grosse Sache. Ghrombar machte einen merklichen Schub Richtung Level 65. Armkette und Ohrring werden ihm mit sicherheit gute Dienste erweisen.

Alles in allem ein abwechslungsreiches Wochenende. Ich bin gespannt ob und wann ich mein Zeichen von Celebrimbor verkaufen kann. Die erste Auktion lief aus, ohne das ich das teil loswerden konnte. Mal sehen ob ich heute einen zweiten Anlauf wage.

Sammath Gûl ohne Heiler die Zweite

Es war also so weit. Gesetrn Abend ging es, zum zweiten mal, mit einer Sippengruppe ohne eigentlichen heiler, nach Sammath Gûl.

Nachdem der letzte Gang gut geklappt hatte, wurden wir ein wenig mutiger. D.h. unsere Gruppe war ein wenig Risikoreicher aufgestellt. Selyuna blieb also zu Hause. Wir setzten also auf mehr Schaden und dafür weniger Gegner Kontrolle bzw. keine fixen Gefährtenmanöver.

Da ein Waffenmeister nicht reicht, kam zusätzlich noch Larywin mit. D.h. wir verzichteten zu Anfang auf den Fernkampfschaden eines Jägers und setzten auf den Schaden von zwei Waffenmeistern. Währen Larywin auf Flächeschaden ausgelegt war, kam ich mit einer Single Target bzw. Crit Damage Skillung.

Die Gruppe wurde vervollständigt mit Noya als Wächter, Melduriel als Damage Dealende Runenbewahrerin, Lilariel für die Gegnerkontrolle und Amenor als Hauptmann Ersatzheiler. So weit die Planung.

Der Weg zu Urchír:

der Weg zum ersten Boss verlief genauso unspektakulär wie beim letzten mal. Man merkte nicht, dass ein Jäger “fehlte” und durch die Taktik wirklich auf ein gemeinsames Ziel zu gehen konnte Amenor seine Heilfähigkeiten gut anbringen.

Der Kampf gegen Urchír verlief in ähnlicher Weise. Zwischendurch verlor Noya Schadensbedingt zwar die Aggro an Larywin, was zwar nicht perfekt, aber auch kein allzu grosses Problem war. Nach kurzer Zeit war Urchír erledigt und die Reise ging weiter.

Der Weg zu Alagossír:

Hier erwartete ich die ersten wirklichen Schwierigkeiten. Trifft man doch auf ein paar Gegnergruppen die einem das Leben schwer machen können. Wir passten ein wenig die Taktik an und kamen sehr gut zurecht. Statt das wir alles was nervte stunnten bzw. rätselten, wurde ein Kundiger von Lilariel gestunned und Larywin kümmerte sich um den zweiten und unterbrach diesen wann immer dieser die Gruppe wegfliegen lassen wollte.

Der erste Wipe:

Alagossír kann ja eigentlich nichts. Irgendwie sucht er sich aber doch immer wieder jemanden aus unseren Gruppen raus um diesen Char mit “besonderer” Aufmerksam zu “beglücken”.  Gestern war sein Opfer Lilariel. Kaum standen wir für die zweite Phase bereit machte es “bumm” und Lilariel viel um. Nicht vom Blitz, sondern von Alagossír getroffen sank sie zu Boden.

Jetzt fehlte es uns an Fernkampfschaden und im laufe der Zeit gab es ein Aggroproblem. Ergo passierte was passieren musste, wir lagen zum erstenmal im Staub.

Wir ließen uns nicht abhalten. Liefen noch einmal zu Alagossír, starteten den Kampf erneut und siehe da der Typ war anscheinend überrascht und so schnell wieder zu sehen. Jedenfalls liessen wir ihm diesmal keine Chance. Bzgl. der Aggro auf unseren Fernkämpfer reagierten wir etwas fixer und somit durfte Alagossír nach kurzem Kampf in die Dunkelheit, aus der er kam, zurückkehren.

Der Weg zu Gorothúl:

Gorothúl… ich gebe zu, vor ihm bzw. vor dem Kampf mit ihm hatte ich am meisten Respekt.

Der Weg zu ihm ist ja schon ekelig. Die Gruppen aus Beschwörern, Zauberen und Kundigen haben es immer wieder in sich. Zunächst kam es allerdings zu einer Änderung der Aufstellung. Larywin wurde vom ultimativen Elite Gegner “Reallife” verschlungen und musste die Gruppe verlassen. Dafür sprang Liljah ein. Somit hatten wir eine Waffemeisterin weniger, dafür eine Jägerin in der Gruppe.

So gerüstet traten wir den Gang zu  Gorothúl an. Wir kamen gut voran. Niemand hielt uns wirklich lange auf oder machte grosse Probleme. Schliesslich standen wir am Fuss der Treppe zu Gorothúl und freuten uns auf das bevorstehende Gefecht.

Erster Angriff:

Ich gebe es zu. Ich war etwas übermotiviert.

Sobald ich aus Gorothúl‘s Würgegriff befreit war zündete ich “Kontrolliertes Verbrennen”. Ich wollte unbedingt das Maximum an Schaden rausholen, ggf. das eine oder andere Gefährtenmanöver erzwingen. Was ich allerdings nicht bedachte war die Tatsache, dass ich mit erhöhtem Schaden auch viel öfters Gorothúl’s Aufmerksamkeit genoss und somit auch viel öfters getroffen wurde. Trotz meiner schweren Rüstung waren diese Treffer so wirksam, dass Amenor so gut wie gar nicht Gegenheilen konnte.

Es kam wie es kommen musste unsere Gruppe steckte ob der unkontrolliertheit Gorothúl‘s viel zu viel Schaden ein. Ich war einer, wenn nicht sogar der erste der zu Boden ging. Die anderen folgten recht schnell. Ich setzte ebenfalls unkonzentriert viel zu schnell zurück so dass wohl auch Liljah’s Hobbit Stille die Gegner nicht beruhigte. Erst als Liljah gestorben war, konnte der Schaden begutachtet werden.

Melduriel setze ebenfalls zurück und wior liefen zum Ende der Instanz. Hier wurden alle anderen wieder ins Leben gerufen und wir legten eine kurze kreative Pause ein.

Zweiter Angriff:

Diesmal ging ich das Ganze etwas pasiver an. Kein “Kontrolliertes Verbrennen”, sondern in “Eifer” trat ich an. Somit blieb die Aufmerksamkeit Gorothúl‘s ständig bei Noya. Ich wiederum konnte ohne grosse Probleme kontinuierlich Schläge austeilen. Wenn nötig liess ich Streikolben und Hammer fliegen um nicht nur Gorothúl sondern auch alles was sich Amenor näherte zu treffen. Hierbei kam es zum auslösen eines Gefährtenmanövers, dass Gorothúl einen schönen Zeitschaden und einigen von uns einen guten Moralschub verpasste.

Gorothúl konnte sich nicht recht wehren. Zum Ende hin zündete ich dann doch noch “Kontrolliertes Verbrennen”. jetzt wurde es noch einmal unangenehm, denn wie im grunde zu erwarten war ich gerade dabei “Kontrolliertes Verbrennen” zu wirken, als Gorothúl zum Schlag, mit dem Ziel alle wegzuschleudern, ausholte. Ich konnte ihn also nicht mehr unterbrechen und so alle, die nahe bei ihm standen zu einem Freiflug.

Ich hatte wieder etwas gelernt. Das nächste mal sag ich frühzeitig Bescheid, damit Noya oder Amenor als Aushilfe für das Unterbrechen einspringen können.

Nichts desto trotz. Es waren Gorothúl‘s letzte, vergebliche Bemühungen die Niederlage abzuwenden. Es dauerte noch ein/zwei Minuten und er war erneut Geschichte.

Eine Überraschung zum Ende:

Ich freute mich, da ich die Zeichen aus der Instanz zwar nicht wirklich brauche, aber trotzdem …ich war schon länger nicht mehr hier gewesen und wir hatten es dennoch geschafft. Auch ohne Gefährtenmanöver.

Wir öffneten Gorothúl‘s Truhe und siehe da unsere bemühungen wurden noch einmal belohnt. Wir fanden ein Symbol von Celebrimbor. Also ein Utensil das man benötigt um eine Waffe des zweiten Zeitalter herstellen zu können. Wie bei uns üblich würde per “Gier” darum gewürfelt und ich hatte Glück.  Mit einer “63″ konnte ich das Symbol gewinnen.

Der Weg zu Demefaer:

Ich hatte im höchsten Masse gute Laune. Wusste ich doch schon, dass das Symbol gute 100 Gold in meine Kasse spühlen würde. Die Überlegung eine mir eine Waffe des zweiten Zeitalters zu besorgen, stand eigentlich nicht zur Debatte, dazu aber später mehr.

Zuerst musste Demafaer noch besiegt werden. Unerfreulicherweise machte uns die letzte Gegnergruppe mehr Schwierigkeiten als gewollt. Was daran lag, dass ein Kundiger dazukam seinen “Wir lassen unsere Gegner fliegen” Zauber wirken konnte. Soweit kein Beinbruch nur leider floge Noya auf einen Knochenhaufen und löste somit einen Skelettrufenden Guldur Geist aus. Amenor wollte dem nicht nachstehen. Er löste also einen weiteren Guldur Geist aus.

Wir hattes es also mit den normalen Gegnern plus pausenlos neuen Skeletten zu tun. Nach einer schier endlosen Schnetzelei hatten wir Ruhe. es gab keine eigenen Verluste und wir lachten über unser Glück im Unglück.

Erster Angriff:

Somit stand unsere Gruppe am Eingang zu Demafaer. Liljah holte ihren Badezusatz raus um, wenn sie denn in die grünen Fluten springen würde, wollte sie wenigstens sauber rausgehen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Alle waren bereit, das Kommando für den Angriff kam und Lilariel blieb irgendwo an einer Wand hängen.

Wir waren also nur zu fünft. Demafaer viel dann auch gleich ein seine grünen Flammen zünden zu müssen, was einen weiteren Wipe zur Folge hatte.

Zweiter Angriff:

Diesmal zu sechst. Diesmal konzentriert und druckvoll. Alle waren in Bewegung und liessen sich auch nicht von Flammen, Stunns oder Skeletten stören. Leider passte ich nicht richtig auf und bekam kurz vor Schluss noch zwei heftige Schläge ab die mich, nach meinem Erfog bei Gorothûl’s Truhe, auf den Boden der Tatsachen zurückholten.

Egal, die anderen machten weiter und Demafaer konnte ihnen nicht viel entgegensetzen. Schliesslich lagen er und sein Guldur Geist im Staub. Melduriel holte Amenor und mich zurück, wir gingen gemütlich zur letzten truhe und Melduriel bekam endlich Ihr Glasfläschchen. bei allen bisherigen Runs war dieses entweder nicht in der Truhe und wenn doch war Melduriel nicht dabei.

Herausforderung, Erfolg und ein Symbol:

Ich kann nur sagen der Abend war spitze. Wir haben es zum zweitenmal geschafft. Sammath Gûl ohne Heiler. So blöd wie es vielleicht klingt, aber ich bin als Anführer dieser Sippe wirklich auch stolz. Stolz das wir es trotz unserer nicht überwältigenden Grösse immer wieder schaffen solche Herausforderungen zu bewältigen. Wir sind und werden bestimmt nie eine Raidsippe, was auch gut ist, aber wir können fast alles in den für uns erreichbaren Inhalten bewältigen. Sogar solch etwas speziellere Herausforderungen.

Was mache ich nun mit dem Symbol von Celebrimbor. Ich habe gestern Abend noch im Auktionshaus vorbeigeschaut. Das Günstigste ist aktuell für 122 Gold im Sofortkauf zu haben. ich denke nicht das ich mir eine Waffe des zweiten zeitalters herstellen lasse. Die Gründe hierfür sind eigentlich ganz einfach.

  1. Ich bin mit meinen Waffen des dritten zeitalters wirklich zufrieden. Es hat auch lange genug gedauert sie zu finden.
  2. Die Wahrscheinlichkeit unsinnige Legacies auf die zweite Zeitalterwaffe zu bekommen ist ja doch recht hoch.
  3. Mit dem nächsten grossen AddOn werden alle “alten” Waffen wahrscheinlich wieder wertlos werden.
  4. Der Golderlös des Zeichens, der wird mit dem nächsten AddOn nicht wertlos werden. Ich habe zwar an sich genug Gold um damit klarzukommen, aber wenn es gut läuft und ich das Symbol für 115 – 120 Gold verkaufen kann, nehme ich dieses Gold gerne mit.

Wenn jetzt jemand kommt und sagt : “Typisch Zwerg”. Jepp … er/sie hat wahrscheinlich recht. Ich bin ein Zwerg und stolz darauf.

Sammath Gûl ohne Heiler …

… ich wäre gerne dabei gewesen …

Es war also mal wieder so weit, eine Gruppe Unerschrockener wollte sich aufmachen Sammath Gûl zu erobern. Wurde ja auch mal wieder Zeit.

Die Idee:

Leider ergab es sich im Vorfeld, dass die Heiler der Sippe nicht zur Verfügung standen und auch der zuletzt immer wieder angeheuerte Barde des Bündnisses, liess uns relativ lange im Dunkeln ob er mitkommen würde. Ergo kam Amenor, am gestrigen Nachmittag, mit der Idee um die Ecke, die Instanz ohne eine der standardmässigen Heilerklassen anzugehen und statt dessen auf die Heilung eines Hauptmannes zu setzen.

Die Planung:

Nach einer kurzen Beratschlagung wollten wir es versuchen. Leider entschieden wir uns es mit einer etwas sicheren Takik zu versuchen und auf meinen Schaden zu verzichten. Statt dessen zog die Gruppe mit zwei Crowd Controllern los. Die kleine Seyluna freute sich, konnte sie sich doch wieder einmal mit allem austoben was eine Schurkin so ausmacht.

Somit zogen also Wächter, Hauptmann, Jägerin, Schurkin, Kundige und Runenbewahrerin gen Sammath Gûl um Gorothúl das fürchten zu leeren.

Der Weg zu Urchír:

Sie kamen gut voran. Die Taktik war ganz klar, auf die Möglichkeiten des Hauptmanns die Gruppe zu heilen, ausgelegt. Der Weg zu Urchír, dem ersten Bossgegner, wurde schnell zurückgelegt.  Im Gegensatz zu den letzten zwei/drei Versuchen liess Urchír seine Flammenwand auch nicht zwischen den Fernkämpfern erscheinen, um diese mit einem Schlag auszulöschen. Somit stand genug Zeit zur Verfügung kontinuierlich Schaden auf ihn zu wirken.

Schliesslich lag Urchír in seiner eigenen Asche und alle rieben sich die Augen ob des vermeintlich leichten Kampfes.

Der Weg zu Alagossír:

Angetrieben von diesem Erfolg ging es weiter durch die Gänge. Die nächste Prüfung stand der Gruppe, auf dem Weg zu Alagossír, im Weg. Es war eine Gegnergruppe, an der man sich auch mal gerne aufreiben kann. Die Kombination aus Begleiter beschwörenden Zauberen und schubsenden Kundigen, gepaart mit einem Ork, der sie alle mit einem Schild der Unbesiegbarkeit belegt, gehört wohl zu einer der unangenehmsten in dieser Instanz.

Hier zeigte sich der Vorteil, dass Seyluna statt meiner, mitgegangen ist. Sie und Ihre kundige Freundin Lilariel sorgten mit Einschläferungen dafür, dass von den Gegnern nur die in den Kampf eingriffen, die schnell zu bewältigen waren. Noya, als Schadenswächter, beschäftige den Ork und alle anderen sahen zu, dass Beschwörer und Kundige zu schnell wie möglich in den Staub gelegt wurden. Gleichzeitig ging auch der Ork zu Boden.

Der eigentliche Kampf mit Alagossír war wie der vorherige Bosskampf eher unspektakulär. Auch hier zahlte es sich aus, dass sich die einzelnen Gruppenmitglieder primär darauf abgstimmt waren einen möglichst hohen Schaden zu erzielen. Natürlich erkauft durch teilweise etwas niedrigere Lebenskraft, aber es gibt nichts umsonst.

Alagossír wurde schliesslich vom Blitz getroffen, schrie nach seinem Herren und sank zu Boden. Als Abschiedsgeschenk liess er noch einige Blitze vom Himmel fahren die zwar niemanden ensthaft trafen, aber für einen kurzen Schrecken sorgten.

Der Weg zu Gorothúl:

Nun ging es also Richtung Gorothúl. Auch hier warten ja einige unbequeme Gegnergruppen. Diese waren aber im Grossen und Ganzen kein wirkliches Problem. Ergo stand die Gruppe am Fusse von Gorothúl‘s Treppe und überlegte wie nun zu verfahren sei.

Erster Angriff:

Kurz verteilten Amenor und Melduriel ihre Stärkungszauber, diverse Schriftrollen wurden gelesen, das eine oder andere gegessen und los ging es. Erstaunlicherweise wurde Gorothúl, mit dem ersten Angriff, bis auf 38.000 Lebenspunkte geschlagen. Leider wurden die Gefährtenmanöver geblockt und somit fehlte eine heilende Komponente, ergo wurde der erste Angriff abgewehrt. Die Gruppe lag im Staub und musste, bis auf Seyluna (die hatte sich mit der Hobbitstille gerettet) wiederbelebt werden.

Zweiter Angriff:

Nach einer kurzen Pause wurde der zweite Angriff gestartet. Mit dem selben Ergebnis. Gorothúl und seine gerufenen Begleiter  griffen sich zunächst den Jäger und dann den heilenden Hauptmann, Gefährtenmanöver konnten nicht durchgebracht werden und somit verpuffte der zweite Angriff.

Dritter Angriff:

Nach einer taktischen Umstellung, die nun vorsah, dass Noya als Wächter ständig die Bedrohung auf Gorothúl aufrecht halten sollte, Liljah aus ihrer Stärkehaltung in die Präzision wechselt und Amenor ggf. angreifende Geister zu Noya bringen sollte wurde die dritte Attacke gestartet.

Der Schaden von Liljah und Melduriel war immens, Lilariel hatte aufkommende Zauberer bzw. Kundige sehr gut im Griff, Amenor hatte keine Schwierigkeiten seine Gruppenheilungen zu setzen und Gorothúl hatte ständig Noya als Ziel. Eine der Folgen war, dass Seyluna drei Gefährtenmanöver auslösen konnte. Das letzte bei etwa 20.000 Lebenspunkten. Dies sorgte da, sechsmal das Zeichen für Moral gedrückt wurde mit dem zuvor gesetzten Signal, für einen entsprechenden Moralschub, dem Gorothúl und seine Gefolgschaft nichts entgegensetzten konnten.

Es war geschafft. Im dritten Anlauf war der Hauptboss vom Sammath Gûl ohne eigentliche Heilklasse gelegt worden.Die Freude war bis in das Gasthaus von Thorins Halle zu hören.

Der Weg zu Demefaer:

Somit ging es in Richtung der letzten Truhe, auf dem Weg dahin standen noch einmal eine unbequeme Gruppe im Weg und schliesslich der Boss des sog. Herausforderungsmodus.

Klar war, dass Liljah baden gehen würde. Was allerdings nicht geschah. Klar war, dass Amenor wieder gestunnt würde bevor er einen der Geister erreichen würde. Was auch nicht geschah.

Erster Angriff:

Was passierte war, dass die erste Attacke, euphorisiert durch den Sieg über Gorothul, vollkommend scheiterte und die gesamte Gruppe zum Eingang der Instanz zurücksetzen musste. Die Gründe hierfür sind nicht ganz klar. Es wurden zu wenige Skellete zerlegt, was zur Folge hatte, dass Demafaer keinen bzw. nicht genug Schaden nahm. Die Konsequenz … Tod durch Unkonzentriertheit.

Zweiter Angriff:

“Ins Bockshorn jagen lassen” war jetzt nicht und so wurde ein weiterer Versuch gestartet. Man konnte spüren wie sich jeder noch einmal zusammen nahm und nach einem intensiven Gefecht musste zwar Noya als Verlust gemeldet und wiederbelebt werden, aber auch Demafaer war besiegt.

Erfolg auf ganze Linie:

Die Truheninhalte waren, im grossen und ganzen nicht der Rede wert, die bestandene Herausforderung alledings schon. Alle waren voll bei der Sache und hatten ihren Spass. Leider konnte ich nicht daran teilnehmen, aber bei einem kommenden Versuch wird die Kuscheltour mit zwei Charakteren für die Gegnerkontrolle durch den brachialen Schaden meiner Axt ersetzt. Baruk Khazâd! Khazâd ai mênu!

Nach einem abschliessendem kleinen Scharmützel war ein wirklich spannender Abend zu Ende gegangen.

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