Die Planung:
… war es gestern. An sich war angedacht, dass Ghrombar ein wenig Scharmützelt um die diversen Klassen bzw. Heiltraits zu pushen, danach sollte er sich Richtung Lorien aufmachen um die dortigen Kapitel vom Epos Bd. II., Buch VI. zu lesen.
Kleine Änderungen:
Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Mitten im ersten Scharmützel kam eine Anfrage über den Sippenchat bzgl. ein wenig Unterszütung mit kleinen Gefährtenaufgaben bei Jazârgund. Also durfte ich den Zweihänder auspacken um Orks von ihrem lausigen Dasein zu befreien.
Mein alter Freund Amenor machte irgendwann den Vorschlag, seine Heilskillung, in einer drei Mann Instanz ausporbieren zu wollen. Also zogen er, meine Waffenmeisterkollegin Laiwyn und ich in die Halle der Spiegel um für Larywin das Relikt von Lumul-Nar zu erobern. Für Larywin war es eine Premiere, sie kannte diese Instanz noch gar nicht.
Lumul-Nar od. Die Halle der Spiegel:
Da die Gegnerschaft mit den Möglichkeiten eines Schurken, diese zu kontrollieren, ein wenig leichter zu überwältigen ist, durfte Selyuna ihre Dolche zücken und nach der erfolgreichen Bewältigung bekam sie den schönen Titel “Lichtbringerin”.
Nala-Dûm od. die Wasserräder:
Die Herausforderung wurde aufgespart. Die Gruppe zog weiter Richtung verotteter Keller, um hier das Relikt von Nalâ-dûm zu erlangen. Auch hier war Larywin noch nie und somit war alles neu und “spannend”. Seyluna legte eine Pause ein und ich konnte Axt und Streitkolben ziehen. Nachdem das Relikt gefunden war, standen wir vor der Wahl in die 21′te Halle zu gehen oder uns an Caerlûg versuchen.
Ich war nicht unbedingt erwartungsvoll, waren doch die Versuche in der Vergangenheit nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Nichts desto trotz versuchten wir unser Glück. Was soll ich sagen … wir waren eine gute Truppe und trotzdem ich vergass “Kontrolliertes Verbrennen” einzusetzen, Amenor gezwungen war einmal im Kampf wiederzubeleben, lag Caerlûg am Ende im Staub. Das war ein wirklich freudiges Ereignis. Dreimal “schwere Rüstung” und genug Schaden … scheint hier wirksam zu sein.
Ghrombar macht immer noch Pause:
Danach standen an sich einige Spassscharmützel auf dem Programm. Da diese aber für Ghrombar noch nicht erreichbar waren, trat Seyluna auf den Plan und eroberte mit ihrer Hobbitfreundin Liljah das Tor des Geisterbeschwörers. Eigentlich wollten die beiden dann noch den Angriff auf das Tor der Ringgeister durchführen, dazu kam es aber nicht mehr, denn eine Sippengruppe sammelte sich um in grösserer Runde loszuziehen.
Auf in die Schmieden von Kazad-Dûm:
Nach ein paar Minuten Beratschlagung hiess es auf in die Schmieden von Kazad-Dûm. Da Ghrombar hier die Hoffnung hatte ein paar weitere Moria Münzen abzugreifen, durfte Seyluna zunächst zu Bett gehen.
Ghrombar war ein wenig schüchtern und traute sich nicht recht zu die Rolle des Heilers in den Schmieden zu übernehmen. Zum Glück konnte Vakuu “überredet” werden hier mitzugehen. Somit blieb Ghrombar die Rolle des Damage Dealers.
Irgendwann, auf dem Weg zu Kranklûk kamen Ghrombar Zweifel ob der Herausforderungsmodus klappen würde, aber die Gruppe liess nichts unversucht und am Ende konnte er sich über die zehn (10) Moriamünzen freuen. Was auch bedeutete, dass Ghrombar die ersten zwei Teile, nämlich Handschuhe und Schuhe, des Moria Rüstungssets eintauschen konnte.
Der Abend neigt sich dem Ende entgegen:
Zum Ende des Abend konnte ich noch einmal meine Waffen zücken. Eine grosse Gefährtengruppe sammelte sich um die Bruinenfurten zu verteidigen. Was für ein Gewusel, wenn sechs Streiter der freien Völker mit sechs Begleitern gegen die Horden Mordors antreten.
Die Mission wurde, wie nicht anders zu erwarten, gemeistert und nach einem wirklich ereignisreichen Abend hiess es schliesslich den verdienten Schlaf antreten.






