Mai 192010
 

Die Planung:

… war es gestern. An sich war angedacht, dass Ghrombar ein wenig Scharmützelt um die diversen Klassen bzw. Heiltraits zu pushen, danach sollte er sich Richtung Lorien aufmachen um die dortigen Kapitel vom Epos Bd. II., Buch VI. zu lesen.

Kleine Änderungen:

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Mitten im ersten Scharmützel kam eine Anfrage über den Sippenchat bzgl. ein wenig Unterszütung mit kleinen Gefährtenaufgaben bei Jazârgund. Also durfte ich den Zweihänder auspacken um Orks von ihrem lausigen Dasein zu befreien.

Mein alter Freund Amenor machte irgendwann den Vorschlag, seine Heilskillung, in einer drei Mann Instanz ausporbieren zu wollen. Also zogen er, meine Waffenmeisterkollegin Laiwyn und ich in die Halle der Spiegel um für Larywin das Relikt von Lumul-Nar zu erobern. Für Larywin war es eine Premiere, sie kannte diese Instanz noch gar nicht.

Lumul-Nar od. Die Halle der Spiegel:

Da die Gegnerschaft mit den Möglichkeiten eines Schurken, diese zu kontrollieren, ein wenig leichter zu überwältigen ist, durfte Selyuna ihre Dolche zücken und nach der erfolgreichen Bewältigung bekam sie den schönen Titel “Lichtbringerin”.

Nala-Dûm od. die Wasserräder:

Die Herausforderung wurde aufgespart. Die Gruppe zog weiter Richtung verotteter Keller, um hier das Relikt von Nalâ-dûm zu erlangen. Auch hier war Larywin noch nie und somit war alles neu und “spannend”.  Seyluna legte eine Pause ein und ich konnte Axt und Streitkolben ziehen. Nachdem das Relikt gefunden war, standen wir vor der Wahl in die 21′te Halle zu gehen oder uns an Caerlûg versuchen.

Ich war nicht unbedingt erwartungsvoll, waren doch die Versuche in der Vergangenheit nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Nichts desto trotz versuchten wir unser Glück. Was soll ich sagen … wir waren eine gute Truppe und trotzdem ich vergass “Kontrolliertes Verbrennen” einzusetzen, Amenor gezwungen war einmal im Kampf wiederzubeleben, lag Caerlûg am Ende im Staub. Das war ein wirklich freudiges Ereignis. Dreimal “schwere Rüstung” und genug Schaden … scheint hier wirksam zu sein.

Ghrombar macht immer noch Pause:

Danach standen an sich einige Spassscharmützel auf dem Programm. Da diese aber für Ghrombar noch nicht erreichbar waren, trat Seyluna auf den Plan und eroberte mit ihrer Hobbitfreundin Liljah das Tor des Geisterbeschwörers. Eigentlich wollten die beiden dann noch den Angriff auf das Tor der Ringgeister durchführen, dazu kam es aber nicht mehr, denn eine Sippengruppe sammelte sich um in grösserer Runde loszuziehen.

Auf in die Schmieden von Kazad-Dûm:

Nach ein paar Minuten Beratschlagung hiess es auf in die Schmieden von Kazad-Dûm. Da Ghrombar hier die Hoffnung hatte ein paar weitere Moria Münzen abzugreifen, durfte Seyluna zunächst zu Bett gehen.

Ghrombar war ein wenig schüchtern und traute sich nicht recht zu die Rolle des Heilers in den Schmieden zu übernehmen. Zum Glück konnte Vakuu “überredet” werden hier mitzugehen. Somit blieb Ghrombar die Rolle des Damage Dealers.

Irgendwann, auf dem Weg zu Kranklûk kamen Ghrombar Zweifel ob der Herausforderungsmodus klappen würde, aber die Gruppe liess nichts unversucht und am Ende konnte er sich über die zehn (10) Moriamünzen freuen. Was auch bedeutete, dass Ghrombar die ersten zwei Teile, nämlich Handschuhe und Schuhe, des Moria Rüstungssets eintauschen konnte.

Der Abend neigt sich dem Ende entgegen:

Zum Ende des Abend konnte ich noch einmal meine Waffen zücken. Eine grosse Gefährtengruppe sammelte sich um die Bruinenfurten zu verteidigen. Was für ein Gewusel, wenn sechs Streiter der freien Völker mit sechs Begleitern gegen die Horden Mordors antreten.

Die Mission wurde, wie nicht anders zu erwarten, gemeistert und nach einem wirklich ereignisreichen Abend hiess es schliesslich den verdienten Schlaf antreten.

Mai 182010
 

Es trug sich also zu, dass sich eine Gruppe Abenteurer am gestrigen Abend versammelte um im Rahmen des Epos die Kapitel 5 aus Bd. II., Buch V. zu lesen.

Die Instanzen an sich stellen ja keine so grosse Herausforderung mehr da. Da es nicht abzusehen war wie lange die einzelnen Leute Zeit haben, begann die dreiteilige Lesung mit der Verteidigung der 21′ten Halle. Diese lief, wie zu erwarten sehr einfach.

Danach wurde der Tiefweg verteidigt. Hierbei kam es zu einer sehr hohen Anzahl an Angriffen. Auch die gleichzeitigen Attacken aus Westen/Osten bzw. auf die Mitte der Zwergenstellung waren recht häufig, aber auch hier waren keine grossen Verluste zu beklagen.

Jetzt hieß es also noch die Schmieden zu verteidigen. Also auf in das Feuerherz und dort stand dann die Gruppe und wartete. Sie wartete die gesamten 30 Minuten. Es liess sich nämlich niemand blicken. Kein Bilwiss, kein Ork, kein Warg, kein Troll und auch Amukh ließ sein hässliches Gesicht nicht sehen. Somit war die grösste Herausforderung die, nicht einzuschlafen.

Nach dieser erfolgreichen Lesung hieß es für Ghrombar erst einmal sich Richtung Lorien aufzumachen, um, von den Elben, die ersten Kapitel von Bd. II., Buch VI. vorgetragen zu bekommen.

So ging ein erfolgreicher Abend, mit durchaus lustigen Begebenheiten, in Moria ging zu Ende …

Mai 142010
 

Heute Vormittag war Ghrombar, mal wieder unterwegs.

Zum einen da er zwei seiner sog. Klassentraits im Buch der Taten durch stupides ausführen der Fertigkeit auf den, am Ende benötigten Wert bringen kann, zum anderen gab es noch eine kleine Aufgabe die in der zweiten Halle zu erledigen war. Hierbei ist dann auch mal was lustiges passiert.

Ghrombar hatte die Aufmerksamkeit (Aggro) irgendeines Gegners. Dieser liess sich aber nicht wirklich blicken. Also hat sich der Schlaumeier eine ruhige Ecke gesucht, ging voll in die Heileinstimmung, was ja dadurch ging, dass er eigenlich im Kampf war und nutzte die Gelegenheit einen weiteren Klassentrait aufzufüllen.

Das ist in so fern sehr schön, da dieser Trait an sich nur gefüllt werden kann, wenn man als Heiler unterwegs ist und da das  ja noch nicht so häufig vorgekommen ist, freut sich Ghrombar.

Mai 122010
 

Gestern war es also so weit. Ghrombar war zum ersten mal, voll auf Heilung geskillt, mit einer Sippengruppe, auf der grossen Treppe.

Hintergrund ist der, dass dieser Zwergenrunenbewahrer monatelang als Goldschmied, mit Level 56, in diversen Handwerkshallen herumstand und Seyluna bzw. mir beim fröhlichen Questen, Leveln und Instanzbesuchen, mehr oder minder untätig, zusehen musste. Das passte dem Faulpelz aber auch ganz gut, denn durch besonderen Fleiß hat er sich noch nie ausgezeichnet.

Nachdem aber aktuell die Motivation das Standartprogramm bzgl. Endcontent , soweit es uns möglich ist, durchzugehen ein wenig schläft, andererseits Mittelerde nicht ohne Schutz bleiben darf, wurde Ghrombar mit dem Auftrag, geweckt bei der Rückeroberung von Moria zu helfen.

Vorbereitungen:

Da die Unterschiede zwischen “Schaden produzieren” und “Schaden heilen” ja doch ziemlich gross sind, war er im Vorfeld doch ein bisschen nervös um nicht zu sagen angespannt. Seine Vorbereitungen waren auch ein wenig Umfangreicher. Sei es das Ausfragen von erfahrenen Runenbewahrerinnen (er wandte sich sogar an das Volk de Elben) oder das Recherchieren alter Schriften im grossen, weltweiten Archiv. Er liess nichts unversucht um von den Erfahrungen anderer zu lernen.

Schliesslich kam der Zeitpunkt des geplanten Angriffs und Ghrombar begab sich zum Spielmann in der 21′ten Halle. Studierte noch einmal die ihm zur Verfügung stehenden Fähigkeiten und liess sich dann vom Spielmann entsprechend ausbilden. Nun noch auf die Ziege gesprungen und los ging die Reise zur grossen Treppe.

Der erste Angriff:

Nach einige Zeit hatte sich die Sippengruppe gefunden. Die Zusammenstellung war mit zwei Wächtern, einem Waffenmeister, einem Hauptmann, einer Schurkin und eben einem Runenbewahrer etwas weit neben dem Standart, andererseits waren alle frohen Mutes und motiviert in einer solchen Zusammenstellung loszuziehen.

Der erste Angriff wurde im erschwerten Modus absolviert. Dies war, aus Ghrombars Sicht, kein grosses Problem. Die Gruppe musste bei Igash zwar einmal neu beginnen, was aber weniger an der Heilung an sich sondern mehr am Verhalten dieses Endgegners lag. Nach dem Wiederbeleben der Gruppe wurde die Taktik ein wenig angepasst und somit lag Igash im zweiten Versuch und alle Kisten standen der Gruppe zum Plünderung zur Verfügung.

Der zweite Angriff:

Für den zweiten Angriff wurde die Gruppe etwas anders aufgestellt. Ein wächter und der Hauptmann gingen zu Bett, statt deren wurde die Gruppe mit einer Kundigen und einem Jäger aufgefüllt. Da, der eine oder andere, trotz hoher Level, noch Aufgaben zu erfüllen hatte, wurde die zweite Attacke so geführt, dass die komplette Treppe vom Bösen befreit werden musste.

Die ersten Toten:

Der Angriff wurde bis zu Forzung erfolgreich vorgetragen. Ghrombar begann sich in seine Rolle einzufinden. Durch den Umstand, dass das Verhalten des Wargreiters nicht allen bekannt war, kam es an dieser Stelle zur ersten Niederlage. Erst im zweiten Anlauf wurde Forzung, ohne Verluste in den eigenen Reihen, zu Boden geworfen.

Eine weitere Niederlage:

Die weitere Attacke wurde druckvoll vorangetrieben, Ghrombar verstand langsam wie er die einen oder andere Fähigkeit effizienter nutzen konnte und so wurden alle Anhänger des dunklen Herrschers niedergemacht. Erst auf dem Weg zu Igash kam es noch einmal zu einer Niederlage, ausgelöst durch ein Missverständnis der Lage starb, bis auf die Schurkin, die gesamte Gruppe.

Äusserst angenehm war die Tatsache, dass niemand irgend jemanden einen Vorwurf machte. Die Toten wurden zurückgerufen, die Gruppe ging etwas vorsichtiger vor und der Weg zu Igash war frei. Nachdem der Ergebene schon im Vorfeld das Zeitliche gesegnet hatt war der Kampf gegen Igash keine grosse Herausforderung. Einzig der Waffenmeister musste zum Ende den Boden küssen, da er den Grossteil von Igash’s Schaden hinnehmen musste und durch seine leidenschaftlichen Angriffe eine Heilung erschwert wurde.

Ein erfolgreicher, angenehmer Abend:

Nichts desto trotz war auch der zweite Angriff des Abend erfolgreich. Die ersten Münzen für das Rüstungsset aus Moria waren gesammelt, viele Aufgaben im Bereich der grossen Treppe wurden bewältigt und nicht zuletzt hatte sich Ghrombar seine ersten Sporen als Heiler verdient.

Ein durchaus spannender Abend ging zu Ende und neue Taten erwarten den Runenbewahrer vom Volke der Zwerge.