Barad Guldur zum Dritten

Gestern Abend war es wieder soweit. Es hiess “Auf nach Barad Guldur! Der Turm will erobert werden.” Für mich der dritte Besuch in dieser Instanz seit dem ich zur Aurora Borealis gewechselt bin.

An anderer Stelle gibt es genug Informationen über das wie, wo und was in dieser Raidinstanz. So gesehen möchte ich hier gar nicht auf irgendwelche Taktiken o.ä. eingehen. Bedingt durch die Tatasache, dass Seyluna noch nicht über das Equipment verfügt um in dieser Instanz bestehen zu können, kann aktuell nur Thronlor die Instanz betreten.

Bei meinen ersten beiden Besuchen hiess es mitgehen, beobachten, lernen, lernen und lernen. Gestern wusste ich z.T. schon Bescheid bzgl. der Taktiken und konnte mich somit besser auf meine diversen Rollen, Aufgaben und einzelne Situationen konzentrieren. Da “passte” es natürlich, dass ich erst einmal umskillen durfte. Weg von der reinen Damage Dealer Skillung, hin zu einer Kombination aus SingleTarget/Tank. Nun bin ich ja nicht unbedingt der Tank vor dem Herren, was vielleicht auch ein wenig den Möglichkeiten des Waffenmeisters, aber eben auch meinen Erfahrungen in diesem Bereich geschuldet ist.

Nichts desto trotz. Es war ein wirklich toller Abend.

Ich hoffe und ein bisschen denke ich es auch, dass ich nicht allzu viele Fehler gemacht habe. Am Ende spricht das Ergebnis auch für den Raid der Aurora Borealis… alle drei Bosse wurden im Hardmode gelegt. Für mich hiess es:

  • wir haben alle drei Bosse im Hardmode gelegt
  • ich habe ein zweites Rüstungsteil bekommen
  • ich habe die Barad Guldur Quests abgeschlossen
  • und vor allem anderen… ich hatte einen unglaublichen Spass.

Als wir den Leutant “gelegt” hatten, hatte ich gerne laut gejubelt. Ich war danach so aufgedreht, dass ich mit einigen Freunden noch eine Runde durch Sammath Gûl gedreht habe. Als ich schliesslich gegen 03:30 Uhr zu Bett ging hatte ich einen wirklich tollen Abend in Herr der Ringe Online hinter mir.

Ein weiteres mal in Dar Nargubud

Am vergangenen Freitag war es so weit, das Bündnis “Gabilgathol”, bestehend aus der Gemeinschaft Elendils und den Verteidigern der Gerechtigkeit sammelte sich zu einem weiteren Anlauf nach Dar Nargubud.

Diesmal konnte Seyluna zu Hause bleiben, denn ich durfte als Nahkampf Damage Dealer Streitkolben, Hammer und Axt schwingen.

Zunächst aber hiess  es der Schlachtzug muss sich sammeln und ein Verlust der Gemeinschaft Elendils musste ausgeglichen werden. Denn leider wurde mein alter Kumpel Bogenwart vom Erznemessis Reallife heimgesucht.

Idhor und ich stellten schon im Vorfeld die entsprechenden Klassen zusammen und so kam es, dass sich fast alle pünktlich beim Rufhorn im Steinfundament trafen. Der eine oder andere, ich eingeschlossen, stellten noch kurzfristig fest, dass sie etwas vergessen hatten aber das war auch nur eine Sache von Minuten.

Jaja man kommt eben in die Jahre!

Der Schlachtzug teilte sich wie folgt auf:

Gemeinschaft Elendils:

  • Amenor – Hauptmann
  • Liljah – Jägerin
  • Lilariel – Kundige
  • Melduriel – Runenbewahrerin
  • Thronlor – Waffenmeister

Verteidiger der Gerechtigkeit:

  • Andilas – Barde
  • Andratz – Hauptmann
  • Idhor – Runenbewahrer
  • Iradil – Jäger
  • Regenbogen – Barde
  • Xeniag – Wächterin
  • Yustyina – Schurkin

Jeder Teilnehmer war entsprechend der Vorgaben gut vorbereitet und wir legten los.

Der Weg zu Rung & Blagh

Während Lilariel und Idhor diverse Mobgruppen aufscheuchten, hatte Xeniag das Vergnügen sich mit den heranstürmenden Mobgruppen anfreunden zu dürfen. Ab und an konnte sie sich hierbei die Rüstung von Trollen verbeulen lassen, während ich versuchte die angreifende Orkgruppen einzufangen. Hierbei stellte ich fest, dass mein Flächenschaden nicht unbedingt ausreicht um das zu bewerkstelligen, hier habe ich noch etwas das es zu lernen gilt.

Zum Aufwärmen waren diese Kämpfe eine nette Übung.

Der Kampf gegen Rung & Blagh

Im Gegensatz zum letzten Versuch machten diesesmal die beiden Trolle recht wenig Probleme.  Das hatte wohl auch damit zu tun, dass die meisten die beiden und ihr Verhalten vom letzten mal kannten.

Die Verteilung auf zwei Tankpositionen klappte prima, das Verlassen der DoT-Pfützen wurde schnell durchgeführt und die Zielwechsel wurden ebenfalls schnell erledigt. Die Folge war, dass die beiden Trolle sehr schnell zu Boden gingen. Einziger Verlust war Liljah, die es zum Ende hin verpasst hatte eine DoT-Pfütze rechtzeitig zu verlassen.

Der Weg zu  Flagit

Im Gegensatz zu dem letzten Ausflug sollte Flagit als nächstes fallen. Beim letzten mal mussten wir diesen Boss leider stehen lassen, da es zur vorgerückter Stunde nicht mehr so recht klappen wollte mit der benötigten Taktik und Disziplin. Nun aber wollten wir Flagit zeigen das wir es können.

Die Taktik wurde besprochen, auf die Besonderheiten aufmerksam gemacht, die Rollen verteilt und los ging es. Leider wollten wir zum Ende zu viel und so musste der erste Angriff abgebrochen werden.

Wir traten also zu einer erneuten Attacke an, die diesmal wunderbar funktionierte. Jeder war konzentriert bei der Sache und somit war es im Grunde recht einfach, trotz der immer schneller kommenden Heilblasen Flagit in den Staub zu legen. Entsprechend gross war die Freude und Motivation, denn wenn wir Flagit schaffen, wer sollte uns, auf dem Weg zum Blinden) schon wiederstehen können?

Der Weg zu Zholuga

Genauso langweilig wie Zholuga selbst ist der Weg dortin. Ich möchte das Wort Trashmob eigentlich nicht verwenden, aber irgendwie läuft es darauf hinaus. Bis auf die Tatsache, dass man ein bisschen auf Verderbtheiten achten muss und natürlich darauf wo man hintritt passiert eigentlich nicht viel.

Der Kampf gegen Zholuga besteht eigentlich darin nicht einzuschlafen. Wer ihn ausgedacht und erschaffen hat sollte sich umgehend bei Sauron melden, denn so hatte der sich einen Zwischenboss bestimmt nicht vorgestellt. Dieser Nichtskönner wirft ein ganz schlechtes Bild auf die restliche Armee des grossen Auges.

Der Weg zu Istum

Der Weg war also frei. Frei um zum letzten der eher leichten Bosse in dieser Instanz. Im nachhinein betrachtet, war es recht chaotisch, was hier abging. Zum einen hing das an unserem unerfahreren Schlachtzug, zum anderen an vielen Kleinigkeiten. Diese führten nach drei Versuchen zu einem Abbruch des Raids, da der eine oder andere zu Bett wollte, die gesamte Konzentration nachliess und Istum selber etwas kniffliger war/ist, als anfänglich gedacht.

Ich selber muss mir hier auch an die Nase greifen. Irgendwie kam ich zu Anfang meiner Aufgabe nicht nach, da ich die aufkommenden Würmer nicht sehen konnte, dann nicht, in der mir zugewiesenen, Ecke stand und bei den weiteren Versuchen nicht alle auftauchenden Würmer erwischte. Hier habe ich also noch Potential und kann etwas lernen.

Abschluss und Zusammenfassung

Es war ein netter Abend. Es gab schöne Erfolge, einen wirklichen Fortschritt gegenüber dem letzten Raid und genug Motivation weiterzumachen und uns erneut zu versuchen.

Leider wird dieser Versuch noch ein bisschen auf sich warten lassen, denn irgendwo in einem mit unbekannten Land beginnt ein Turnier, bei dem viele bun gekleidete Teilnehmer hinter einer kleinen, ledernen Kugel herlaufen und das viele meine alten und neuen Freunde zur Untätigkeit verdammt.

Wir müssen also ausharren … und hoffen, dass wir uns möglichst bald wieder treffen um tiefer in die Geheimnisse von Dar Nargubud einzudringen. Wenn aber der nächste Versuch so viel Spass macht wie der letzte, dann warte ich gerne …

Zweite Zeitalterwaffe … Ja oder Nein?!?

Wie berichtet konnte ich bei unserem letzen Gang zu Gorothúl ein Symbol von Celebrimbor ergattern. Es war das Zweite das wir als Sippe bisher bekommen haben.

Jetzt besteht ja die Möglichkeit dieses Symbol zu nehmen und mit einigen weiteren Materalien eine Waffe des zweiten Zeitalters herstellen zu lassen. Da ich nun nicht unebdingt ein Geldproblem habe stellte sich mir diese Frage auch, den so eine zweite Zeitalterwaffe hat natürlich schon etwas.

Em Ende entschied ich mich dagegen und stellte das Symbol im Auktionshaus zum Verkauf aus. Warum ich keine zweite Zeitalterwaffe will? Nun das hat mehrere Gründe.

Erste Überlegung:

Ich habe mittlerweile drei (3) bzw. vier dritte Zeitalterwaffen die von Ihren Werten nicht schlecht sind und deren legendäre Eigenschaften richtig gut sind. Dazu kommt noch eine entsprechende Rune die ebnfalls keine grossen Wünsche offen lässt. Wenn ich mir eine zweite Zeitalterwaffe herstellen lasse ist es immer ein entsprechendes Glückspiel welche Werte und Eigenschaften hier schliesslich erscheinen. Das Risiko nur Mist zu bekommen ist mir einfach zugross, zumal wir als Sippe ja nicht ständigen Nachschub an den Symbolen von Celebrimbor haben.

Zweite Überlegung:

Ich gehe davon aus, dass mit der nächsten grossen Gebietserweiterung der Levelcap auf legendäre Waffen wieder angehoben wird. Was zur Folge haben wird, dass die erneute Jagd nach Waffen losgeht.

Die Entwickler von Turbine werden sich die Chance dieser Bindung der Spieler nicht entgehen lassen. wenn es darauf hinausläuft sind die “neuen” Waffen des dritten Zeitalters wiederum besser als die ganzen “alten” zweiten Zeitalterwaffen. Diese sind dann nur noch zum zerlegen gut.

Wenn man sich dann überlegt was an Aufwand, Zeit und ggf. InGame Gold in diese Waffe geflossen ist, kann man eigentlich nur “heulen”. Was auch wieder bei den betroffenen Spieler passieren wird.

Dritte Überlegung:

Der Erlös des Symbols, der wird das bzw. die kommenden AddOns überdauern. Denn ich konnte das Symbol für gut 120 Gold an einen anderen verkaufen. 120 Gold sind für Spieler unserer Kategorie ja doch eine ganze Menge.

Das Fazit:

Abzüglich einiger Goldstücke, die ich jedem Gruppenmitglied als Geschenk, Prämie, Repkosten/Unkostenbeitrag, sendete bleibt noch genug um das Thema farmen, Auktionshaus usw. erst einmal beruhigt aus einem Sessel und einem guten Krug Bier betrachten zu können.

Ein spannendes Wochenende

Ich muss schon sagen, die letzten Wochen waren nicht langweilig. Ganz speziell die Wochenenden hatten es in sich, was unsere Aktionen in Mittelerde anging. So verlief auch das vergangene Wochenende alles andere als öde.

Donnerstag:

Bedingt durch den Feiertag begann das Wochenende ja eigentlich schon am Donnerstag. Hier hiess es: “Wer braucht schon einen Heiler in Sammath Gûl?“. Der Abend hat unglaublich viel Spass gemacht und mal wieder gezeigt was man mit einer eingespielten Gruppe zu Wege bringen kann.

Freitag:

Der Freitag abend stand im Zeichen unseres Bündnisses, mit den Verteigern der Gerechtigkeit. Wir wollen gemeinsam nach Dar Nargubud zu ziehen. Für viele dieses 12 Mann Raids war es eine Premiere.Sowohl was die Instanz, als auch was das Spielen im Bündnis angeht.

Der Abend verlief im grossen und ganzen positiv. Natürlich musste die eine oder andere Niederlage hingenommen werden, aber der Schlachtzug schlug sich tapfer, weckte Interesse an dieser Instanz und machte Lust auf mehr.

Ich selber konnte nicht teilnehmen, aber meine Hobbitfreundin Seyluna versuchte ihr Glück. Sie merkte aber doch recht schnell, dass ihre speziellen Schurkenfähigkeiten nicht so dringend benötigt wurden und so verlegte sie sich auf die Unterstützung des Raids.

Leider klang der Abend etwas zu spät und nicht ganz so gut aus. Zusammen mit meinem Kumpel Haldorin von der Verteigern der Gerechtigkeit, haben wir daraus einige Leeren gezogen und diese beiden Sippen zur Verfügung gestellt.

Nichts desto weniger werde ich oder Seyluna auch in dieser Woche wieder dabei sein.

Samstag:

Für viele hiess es hier: “Wir pflegen unser Reallife!”. Kann ich jetzt nicht so recht nachvollzeihen was das sein soll, aber auch für mich, Seyluna und Ghrombar war dieser Tag der Ruhe ganz angenehm. Klar so ganz kann ich die Axt natürlich nicht in der Ecke stehen lassen und es ist auch nötig bzw. wichtig das eine oder andere Scharmützel anzugehen um nicht einzurosten bzw. Klinge und Schneide scharf zu halten.

Ich habe es ja nun geschafft. In meinem Inventar befindet sich mittlerweile eine gute Anzahl legendärer Waffen die meine Art zu kämpfen unterstüzen. Jetzt gilt es diese zu optimieren und dafür zu sorgen, dass die Diener des dunklen Herrschers ihre Namen niemals wieder vergessen.

Sonntag:

Der gestrige Tag begann eigentlich recht gemütlich. Bedingt dadurch, dass mein Spieler gesundheitlich nicht so konnte wie er wollte, konnte ich es mir im Gasthaus von Thorins Halle gemütlich machen. Eigentlich dachte ich, dass die Hallen der Bier Genossenschaft eine gute Lokation wären um ein wenig abzuhängen, aber hier ist irgendwie so gar nichts los, also setzte ich mich ins Gasthaus und genoss den einen oder anderen Krug Bier.

Nebenbei schrieb ich zusammen mit meinem Kumpel Haldorin eine Zusammenfassung unseres Ausflugs nach Dar Nargubud. Ich hoffe wir haben den richtigen Ton getroffen und können auf den gemachten Erfahrungen aufbauen.

Am Nachmittag hiess es aber dann doch: “Auf, auf! Keine Müdigkeit vorschützen.” Also nahm ich Hammer und Axt und zog in den Krieg. Schliesslich wollten diverse Scharmützel erledigt werden um meine Waffen weiter zu optimieren. Ich kam auch nicht umhin meine Hobbitbegleiterin gegen eine Elbin auszutasuchen. Schliesslich möchte ich ja jemanden haben auf die ich mit Recht schimpfen kann, wenn sie mal wieder nicht das tut für das sie da ist.

Zwischendurch hiess es auf in die Schwerthallen. Mein alter Freund Bogenwart hat noch Bedarf an Münzen aus dem Düsterwald um seine Rüstung zu vervollständigen. Leider verlief dieser Ausflug nicht ganz wie gewünscht. Wenn man nur auf schaden setzt kann es eben doch dazu kommen, dass es an Heilung mangelt und so war die Ausbeute bei weitem nicht so wie gewünscht und erhofft.

Für den Abend war ein Ausflug in die Handwerkshallen angesetzt. Da ich hier nichts mehr verloren und/oder zu suchen habe, liess ich mich im Sippenhaus nieder und Ghrombar hatte den Vortritt.

Das Ganze war einigermassen unspektakulär. Die Gruppe setze sich zusammen aus:

  • Liljah unserer Hobbitjägerin
  • Xeniag der Zweihandschwertschwingenden Wächterin unserer Bündnissippe
  • Andratz einem Helebardenbewehrtem Hauptmann unserer Bündnissippe
  • Vakuu unseres, immer weider singendem, Hobbitbarden
  • der kleinen, kundigen Schwester von Larywin, deren Namen Ghrombar vergessen hat
  • und eben Ghrombar

Der hatte in mehreren Bezügen Glück. Zum einen ging es an ihm vorüber heilen zu dürfen, zum anderen liessen ihn seine Würfel nicht im Stich und er konnte zwei wirklich schöne Schmuckstücke ergattern. Allerding hatte er ein schlechtes Gewissen bzgl. der kundigen Begleiterin, denn dieser hätte der Ohrring auch nicht schlecht gestanden.

Es ist aber davon auszugehen, dass wir nicht zum letzte mal die Handwerkshallen besucht haben. Einige haben ihr Interesse an den Schmuckstücken angemldet, somit sollte auch die kleine Kundige zum Zuge kommen.

Das primäre Ziel, Liljah einen Miniaturamboss, beim Endgegner zu besorgen wurde erreicht. Auch wenn der zweite Boss der Meinung war sich durch besonders feurige Hinterhältigkeit auszeichnen zu müssen, war das Ganze keine grosse Sache. Ghrombar machte einen merklichen Schub Richtung Level 65. Armkette und Ohrring werden ihm mit sicherheit gute Dienste erweisen.

Alles in allem ein abwechslungsreiches Wochenende. Ich bin gespannt ob und wann ich mein Zeichen von Celebrimbor verkaufen kann. Die erste Auktion lief aus, ohne das ich das teil loswerden konnte. Mal sehen ob ich heute einen zweiten Anlauf wage.

Ein ausgefüllter Abend …

Die Planung:

… war es gestern. An sich war angedacht, dass Ghrombar ein wenig Scharmützelt um die diversen Klassen bzw. Heiltraits zu pushen, danach sollte er sich Richtung Lorien aufmachen um die dortigen Kapitel vom Epos Bd. II., Buch VI. zu lesen.

Kleine Änderungen:

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Mitten im ersten Scharmützel kam eine Anfrage über den Sippenchat bzgl. ein wenig Unterszütung mit kleinen Gefährtenaufgaben bei Jazârgund. Also durfte ich den Zweihänder auspacken um Orks von ihrem lausigen Dasein zu befreien.

Mein alter Freund Amenor machte irgendwann den Vorschlag, seine Heilskillung, in einer drei Mann Instanz ausporbieren zu wollen. Also zogen er, meine Waffenmeisterkollegin Laiwyn und ich in die Halle der Spiegel um für Larywin das Relikt von Lumul-Nar zu erobern. Für Larywin war es eine Premiere, sie kannte diese Instanz noch gar nicht.

Lumul-Nar od. Die Halle der Spiegel:

Da die Gegnerschaft mit den Möglichkeiten eines Schurken, diese zu kontrollieren, ein wenig leichter zu überwältigen ist, durfte Selyuna ihre Dolche zücken und nach der erfolgreichen Bewältigung bekam sie den schönen Titel “Lichtbringerin”.

Nala-Dûm od. die Wasserräder:

Die Herausforderung wurde aufgespart. Die Gruppe zog weiter Richtung verotteter Keller, um hier das Relikt von Nalâ-dûm zu erlangen. Auch hier war Larywin noch nie und somit war alles neu und “spannend”.  Seyluna legte eine Pause ein und ich konnte Axt und Streitkolben ziehen. Nachdem das Relikt gefunden war, standen wir vor der Wahl in die 21′te Halle zu gehen oder uns an Caerlûg versuchen.

Ich war nicht unbedingt erwartungsvoll, waren doch die Versuche in der Vergangenheit nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Nichts desto trotz versuchten wir unser Glück. Was soll ich sagen … wir waren eine gute Truppe und trotzdem ich vergass “Kontrolliertes Verbrennen” einzusetzen, Amenor gezwungen war einmal im Kampf wiederzubeleben, lag Caerlûg am Ende im Staub. Das war ein wirklich freudiges Ereignis. Dreimal “schwere Rüstung” und genug Schaden … scheint hier wirksam zu sein.

Ghrombar macht immer noch Pause:

Danach standen an sich einige Spassscharmützel auf dem Programm. Da diese aber für Ghrombar noch nicht erreichbar waren, trat Seyluna auf den Plan und eroberte mit ihrer Hobbitfreundin Liljah das Tor des Geisterbeschwörers. Eigentlich wollten die beiden dann noch den Angriff auf das Tor der Ringgeister durchführen, dazu kam es aber nicht mehr, denn eine Sippengruppe sammelte sich um in grösserer Runde loszuziehen.

Auf in die Schmieden von Kazad-Dûm:

Nach ein paar Minuten Beratschlagung hiess es auf in die Schmieden von Kazad-Dûm. Da Ghrombar hier die Hoffnung hatte ein paar weitere Moria Münzen abzugreifen, durfte Seyluna zunächst zu Bett gehen.

Ghrombar war ein wenig schüchtern und traute sich nicht recht zu die Rolle des Heilers in den Schmieden zu übernehmen. Zum Glück konnte Vakuu “überredet” werden hier mitzugehen. Somit blieb Ghrombar die Rolle des Damage Dealers.

Irgendwann, auf dem Weg zu Kranklûk kamen Ghrombar Zweifel ob der Herausforderungsmodus klappen würde, aber die Gruppe liess nichts unversucht und am Ende konnte er sich über die zehn (10) Moriamünzen freuen. Was auch bedeutete, dass Ghrombar die ersten zwei Teile, nämlich Handschuhe und Schuhe, des Moria Rüstungssets eintauschen konnte.

Der Abend neigt sich dem Ende entgegen:

Zum Ende des Abend konnte ich noch einmal meine Waffen zücken. Eine grosse Gefährtengruppe sammelte sich um die Bruinenfurten zu verteidigen. Was für ein Gewusel, wenn sechs Streiter der freien Völker mit sechs Begleitern gegen die Horden Mordors antreten.

Die Mission wurde, wie nicht anders zu erwarten, gemeistert und nach einem wirklich ereignisreichen Abend hiess es schliesslich den verdienten Schlaf antreten.