Nun also doch… Joyetech eVic VT

Nachdem sich Vorgestern mein Eleaf iStick 50W verabschiedet hat und ich nach einigen Versuchen nicht reanimieren ließ, musste ich mich mit dem Gedanken anfreunden, dass ich wohl eine vernünftige Box Mod als Alltagsakkuträger benötige.

Jetzt hätte ich es mir leicht machen können und einfach eine neue istick 50W holen können. Nur… die Box war jetzt vielleicht ein halbes Jahr alt und da bleibt einfach ein komisches Gefühl wenn die Box das nicht überlebt.

Nach einigem hin und her überlegen konnte ich auf folgende Anforderungen kommen:

  • Geregelt/Ungeregelt? – An sich egal
  • Leistung? – Maximal 60 Watt
  • Akkus? – 2x 18650’er. Diese parallel geschaltet da mich die Laufzeit interessiert. Ein einzelner 18650’er hält bei einer Leistung von 4 Volt/40 Watt vielleicht einen halben Tag und ich habe einfach keinen Bock mit irgendwelchen Austauschakkus durch die Gegend zu laufen…

Da ich einfach keine Lust hatte auf eine DHL-Lieferung zu warten bin ich also zu meinem OffLine Händler des Vertrauens gefahren um mir dort mal alle Boxen anzusehen die so herumstehen. Ich wusste zwar von Beginn an, dass dies ein ziemlich hoffnungsloses Unterfangen wird, da ich das Sortiment ja eh kenne und auch weiß was es so gibt aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zu Letzt und evtl. kann man von den Dampferpro’s einen Tipp abgreifen.

joyetech-evic-vt-akku-60w-weiss-dazzling-whiteNach fast zweieinhalb Stunden bin ich dann also mit einer weißen Joyetech eVic VT nach Hause gefahren. Im Grunde basierte die Entscheidung auf dem 4.500 mAh Akku und den 60 Watt. Das sind Leistungsparameter die ziemlich genau dem entsprechend was ich gerne hätte.

Nichts desto trotz gab es auch genug Argumente die mir ein eher ablehnendes Bauchgefühl bescherten. Sei es die Aussage seitens Joyetech bzgl. der Akkuleistung von 5.000 mAh und es hier am Ende eben „nur“ 4.500 mAh sind.

Für Gehirnakrobaten… es sind drei (3) LiPo Akkus mit jeweils 1.500 mAh. Das sind also rechnerisch 3 x 1.500 und das ergibt eben 4.500 und nicht 5.000. Klar die 500 mAh hin oder her… ist egal…es geht ja mehr so um das Prinzip.

Dann das hin und her bzgl. der anscheinend unterschiedlichen Software. Keine Möglichkeit die Software upzudaten usw.. Lauter Kleinigkeiten die irgendwie an eine Marketingverarsche erinnerten…

Am Ende habe ich mich dann doch für die Box entschieden. Ein Grund war natürlich auch die Aussiecht auf einen guten Preis für das Expresskit… was sich aber leider nicht bewahrheitet hat aber da werde ich noch einmal quatschen denn versprochen ist versprochen.

Der erste Eindruck von der Joyetech eVic VT

Das Teil ist vom Design her eine Granate. Es sieht ein bisschen wie eine aufgepumpte 😉 eGrip aus hat aber durch diese Form eine wirklich tolle Haptik. Diese wird durch die mitgelieferte Silikonhülle noch unterstützt. Diese Hülle hat natürlich auch noch den Effekt, dass das eigentliche Gehäuse im alltäglichen Einsatz nicht zu sehr abgenutzt wird bzw. verdreckt.

Was von Anfang an auffällt ist das Gewicht. Die VT bringt mit 230g schon ganz ordentlich was mit. Das sind gute 80g mehr als die eLeaf 50 W oder ein Sony XPeria z3 bzw. 70g mehr als mein Sony XPeria z2 . Mal sehen ob das im Alltag so einfach funktioniert mit dem Thema „einfach mal in die Hosentasche stecken“.

Die eVic einstellen und die ersten Dampfversuche

Das Erste was ich gemacht habe war die Umstellung des Funktionsmodus der VT. Per Standard ist die Box logischerweise auf das temperaturgeregelte Dampfen basierend auf Ni200 Draht eingestellt. Da ich darauf, zumindest im Moment, keinen Bock habe konnte ich mich gleich einmal durch das Menü klicken bzw. ausreichend Erfahrung sammeln mit dem wie sich Joyetech die Einstellerei vorgestellt hat.

Das Menü an sich ist logisch aufgebaut und wirklich gut zu sehen. Die Menüführung und das Ändern der werte über den Drehknopf auf der Oberseite des Gehäuses ist gewöhnungsbedürftig. Mich erinnert es so ein wenig an einen Radiowecker 😉 Allerdings ist das Ganze durchaus intuitiv so das nach zwei, drei Minuten die eVic das machte was ich wollte.

archon1Am Ende noch den Verdampfer (CloudChasers Archon mit einer Dualcoilwicklung aus 0,5 mm Kanthal-A1,  gewickelt auf 3 mm mit 5 Windungen auf 3 mm) drauf geschraubt und die Werte geprüft. 0,31 Ohm, 42,5 Watt, 3,62 Volt… passt.

Das erste auf was ich bei den ersten Zügen achtete war die Leistung und der Geschmack im Wattmodus. Speziell nachdem was ich zu Letzt in dem Youtube Video von Philgood gesehen und gehört habe. Ich habe in einem Gespräch sogar noch danach gefragt wie es mit der Verzögerung bzw. dem kockeligem Geschmack aussehen würde das wurde verneint und ich habe auch nichts davon bemerkt.

Nach den ersten vorsichtigen Versuchen viel mir dann ein, dass beim Archon ja sogar einen passend weißes DripTip mitgeliefert wurde. also das herausgesucht und aufgesetzt. so sieht die Kombi auch noch wirklich gut aus… das Auge dampft ja schließlich mit 😉

Das Abendprogramm wurde komplett mit der VT bestritten. Das Nuller Bottermelk Fresh Liquid von Twisted lief ganz gut durch den Verdampfer und alles in allem entspricht das Teil ziemlich genau dem was ich erwartet habe. ich bin jetzt noch auf zwei Dinge gespannt. Zum einen wie lange der Akku hält und zum anderen wie sich die verbauten LiPo Akkus verhalten wenn ich sie mit in die Sonne nehme.

Aktuell bin ich sehr zufrieden und sehe das Teil als wirklich empfehlenswerte Gerät an. Mal sehen wie es sich in den kommenden Tagen schlägt wenn wirklich der Alltagseinsatz und die Dauernutzung angesagt ist.

Nichts desto trotz ist es am Ende ist es nicht die letzte Box die ich mir wohl zulegen werde. Ich habe hier noch zwei Verdampfer liegen die versorgt werden wollen ;-).

2 Kommentare zu „Nun also doch… Joyetech eVic VT“

  1. Nuller Liquid, so lecker es auch ist, geht gar nicht. Da werde ich wohl noch einmal bestellen dürfen. Ich denke aber das werde ich erst dann machen wenn die Box lieferbar ist…

  2. Heute Nachmittag war ich mal wieder in Dreieich und habe dort einige andere Dampfer getroffen. Am Ende standen bis zu sechs oder sieben VT’s auf dem Tisch.

    Ich war sogar kurz davor eine zweite zu kaufen. In dem Fall die Gelbe… ich habe es aber dann doch gelassen. Ich denke ich tendiere eher zu einer mechanischen Box.

    Ganz zu Beginn habe ich mit dem Geschäftsführer gesprochen und dann doch noch meinen Rabatt bekommen 🙂 Ich bin ja an sich nicht gerade der Typ der auf so etwas herumreitet aber es hat mich am Ende doch ganz schön beschäftigt.

    Die VT war heute den ganzen Nachmittag in Betrieb und hat mich ziemlich überzeugt. Ggf. werde ich doch auch demnächst die ersten Schritte mit der Temperaturkontrolle machen… so oft wie ich heute Watte erwischt habe 😉

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