Nach viel Strategie heißt es noch mehr Rollenspiel…

…oder das lang vor mir hergeschobene zocken von Witcher. 😎

Ich hatte es ja schon hier geschrieben, dass die drei Witcher Teile schon eine ganze Zeit auf meinem Pile of Shame liegen. Es war wie immer… es sind, nach der Meinung vieler, sehr gute Spiele. Dann kommt ein Sale of Steam und man kann einem Angebot nicht wiederstehen. Am Ende liegen die Spiele dann in der eigenen Bibliothek und irgendetwas kommt immer um die Ecke, dass einen abhält die Zeit zu investieren die solche Spiele benötigen, fordern und verdienen.

Nachdem ich 2019 meine VDI-basierte Shadow Plattform zu einem festen Bestandteil des Hobbies gemacht habe sind, in den letzten Monaten, viele Stunden in verschiedenste Strategietitel geflossen.

Nebenbei bemerkt habe ich da auch gelernt, dass ich wirklich ein Fan von Rundenbasierter Strategie und Taktik bin. Vielleicht liegt es am Alter aber die Hektik die bei Echtzeitstrategie aufkommt ist etwas das mich mehr stresst als entspannt und am End möchte ich entspannte Zeit in den virtuellen Welten verbringen.

Nach dem etwas längeren Ausflug in das Thema Strategie und Taktik ließ meine Motivation hierzu merklich nach. 😯 Nicht wegen etwas fehlender toller Titel, sondern schlicht weil es ja irgendwann auch einmal genug ist und andere, neue Eindrücke auch mal seien müssen. 😉

Nach einigen hin und her, ausprobieren, testen, anspielen und überlegen bin ich schließlich doch noch bei den drei Witcher Spielen gelandet. 😎 Wobei mir von Begin an klar war, dass ich mit dem ersten Teil beginnen werde um mich eben durch alle Teile, Stories und Möglichkeiten zu spielen.

Witcher I.

Zusammengefasst fand ich die Story ziemlich gut, die Grafik war für das Alter auch in Ordung und auch mit der Persektive kam ich nach ein bissl Zeit gut zurecht. Die Steuerung (per Tastatur und Maus) fand ich, gerade in Kämpfen z.T. sehr nervig weil es irgendwie in ein gewisses geklicke ausgeartet ist.

Was mich tatsächlich am allermeißten genervt hat war die Kameraführung. Ich weiß nicht mehr wie oft ich den Blick verloren haben weil ich auf einen Felsen, eine Hauswand oder sonst ein Hindernis gesehen habe.

Alles in allem fand ich viele Rollenspielansätze und Möglichkeiten umfangreich, allerdings für das Spiel an sich z.T. überladen denn das Spiel ist trotz allem ziemlich lienar… was dann nicht wirklich zusammengepasst hat.

Alles in Allem hat es aber durchaus Spass gemacht.

Witcher II.

Ich weiß nicht der wievielte Versuch es war mit Witcher II. warm zuwerden. Dieses mal habe ich das Tutorial geschafft, also bin durch den Wald, die Arena und habe danach die ersten Quests angenommen.

Dann habe ich aufgegeben. Aus welchem Grund auch immer bin ich überhaupt nicht mit der Steuerung zurecht gekommen. Weder Controller noch Tastatur und Maus haben bei mir so funktioniert, dass ich wirklich Spass hatte. Ich fand mich an Skyrim erinnert… Eine Tastatur/Maus Kombination die irgendwie in eine Controller Steuerung gewandelt werden sollte. Auch die Menüs wurden entsprechend angepasst was aber alles zusammen, in meinen Augen, +überhaupt nicht funktioniert hat.

Dazu wurden dann liebgewonnene und brauchbare Funktionen aus Teil I. entfernt, umgestellt oder (wie bei Skyrim) so über die Menüs vermurkst. Nicht zuletzt fand ich die Grafik ganz furchtbar. Diese helle Aura um die Charakter… ging gar nicht.

Am Ende habe ich nach fünf Stunden aufgegeben. Alles in Allem fand ich den Teil sehr entäuschend.

Witcher III.

Ich wollte zumindest mal so tun als hätte ich mich mit Witcher II. beschäftigt. Ergo habe ich mir die Story und das Wiki angesehen und gelesen. Im Anschluß habe ich eine URL gefunden bei der man auf der Basis von getroffenen Entscheidungen entsprechende Safegames herunterladen konnte. Dieses habe ich eingespielt bzw. importiert.

Das Spiel an sich hat mich von Begin an abgeholt. Das geht los mit einer Grafikpracht und auch die Animationen sind ein Traum. Die ganze Umgebung, die Landschaft, die Städte, die NPC’s, auch deren Gespräche haben mich total eingefangen und in die spannende Story geholt.

Ich hatte auch hier wieder ein Skyrim Flashback. 😯 In diesem Fall aber nicht wegen der miesen Steuerung, sondern wegen der recht offenen Welt und den Möglichkeiten an jeder Ecke etwas entdecken zu können, Nebenquests zu erfüllen, Monster zu jagen, Karten zu spielen usw., usw., usw.. Natürlich ist es irgendwann alles ähnlich bis gleich aber trotzdem… für über einhundet 😯 Stunden fühle ich mich auf’s aller, allerbeste unterhalten.

Ich bin jetzt kurz davor den letzten Kampf des Spiels zu kämpfen, alle wichtigen Entscheidungen für das Ende sind getroffen. Mein Charakter liegt bei Levbel 34 und hat jetzt auch eine entsprechende Rüstung. Ich war tatsächlich noch am überlegen ob ich die DLC’s noch mitnehme aber irgendwie will ich das jetzt zu Ende bringen. Ich will wissen wie das Ende mit meinen Entscheidungen aussieht und ich will, dass Triss und Geralt in ihre gemeinsame Zukunft gehen.

Das Einzige was ich jetzt noch brauche sind ein paar Stunden Zeit für den finalen Kampf. Wie es dann weitergeht muss ich mal sehen. auf jeden Fall weiß ich eines… das nächste Spiel und speziell das nächste Rollenspiel hat eine eeeecht hohe Hürde zu überwinden. 😯 Ich weiß aber auch eines… die DLC’s warten noch auf mich und ich habe wirklich Bock darauf noch einmal zurückzukommen.

1 Kommentar zu „Nach viel Strategie heißt es noch mehr Rollenspiel…“

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